Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cargo-Zukunft am Flughafen Köln/Bonn
Die Diskussion im LH Cargo konzentriert sich mittlerweile - fast zwangsläufig - auf den Punkt, wie es im Frachtbereich des Flughafens Köln/Bonn nach dem Wegzug von LH Cargo weiter geht. Da dies aber weit über das Thema des Threads (LH Cargo) hinaus geht, eröffne ich hiermit einen eigenen Thread zur Zukunft des Frachtbereichs am Flughafen Köln/Bonn.
Die entsprechenden Beiträge aus dem LH-Cargo Thread habe ich zur besseren Übersicht nachfolgend zitiert:
Stephan B.:
Die Cargoramp wird zu November 2007 schön leer werden.
Und von Garvens hört und sieht man nichts
Stephan B.:
Ich hoffe ja immer noch auf weitere MD-11F's, 757F (Nur noch ein paar Monate *lechz*), A 310/A300
von FedEx auch wenn die Chancen nicht gerade gestiegen sind.
Stephan:
Bei A.net tauchen die ersten Bilder der Zukünftigen FedEx 752 auf. Sie steht in Memphis....
Stephan B.:
habe ich auch schon gesehen, und 89!! Maschinen werden noch folgen.
Die ersten 12 757 sollen allesamt nach Europa gehen.
Hoffen wir mal nach CGN.
Uli:
Hinsichtlich Neuaquirierung könnte ich mir vorstellen, dass man zwar generell an FedEx interessiert ist, jedoch auch die Chance sieht, UPS nun ungehindert und ohne Vorfeldprobleme expandieren zu lassen, und dabei möglichem Ärger wegen dem Nachtflug entgegenzuwirken. UPS kann sich also massiv ausbreiten, ohne dass die Gesamtzahl der Flüge gesteigert wird, womit eine klare Grundlage für eine Nachtfluggenehmigung über 2015 hinaus geschaffen wird.
Sprich: man konzentriert sich vielleicht viel mehr auf die Aquise von Tagesfracht und wird sich für FedEx nicht krumm machen
Stephan:
Ich finde deinen Gedankenansatz gar nicht so verkehrt, vor allem mit dem Hintergrundgedanken mit der Nachtflugbeschränkung. Sollte man UPS wirklich dahin bewegen können, noch mehr über den CGN abzuwickeln und dies über die Tagesfracht zu regeln, könnte man die bisherige Frachtmenge durchaus wieder erreichen mit deutlich weniger Flügen in der Nacht. Somit hätte UPS zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Kapazitäten, die anderen Ortes fehlen und vielleicht sogar noch viel mehr Planungssicherheit. Diese wäre nach deinen Gedanken ja nur bis 2015 für den CGN gewährleistet.
Interessant, deine Idee
Stephan B.:
Das sind nette Gedankenspiele aber bedenke das UPS möglicherweise gar nicht das Aufkommen hat um das Vorfeld voll zu machen.
Die krigen ihren Hub noch nicht mal zu 50% ausgelastet.
UPS ist der profitabelste der 4 großen aber bei weitem nicht der grösste.
Die haben schwer mit der US-Wirtschaft zu kämpfen und (bspw. mit Dell) grosse Kunden verloren.
Es wäre fatal sich nur auf Big Brown zu konzentrieren.
Uli:
Völlig korrekt. Daher denke ich auch, dass versucht wird Tagesfracht deutlich mehr zu etablieren. Ich könnte mir schon vorstellen, dass man sich aus Kapazitätsgründen wünscht, nachts einem Großen das Vorfeld zu überlassen und Tagsüber den Frachtsektor im gleichen Maße auszulasten. Ich glaube allerdings nicht, das für FedEx die Tür definitiv zu ist, sondern einfach dass man nicht bereit ist DHL um jeden Preis zu ersetzen.
Natürlich hat der Weggang eines großen Anbieters fatale Folgen, wie man zuletzt in einem Bericht der Aero International über ehemalige Hubs lesen konnte. Was bringt es jedoch, die Nachtkapazitäten bis aufs letzte auszureizen und sich in 8 Jahren, also mittelfristig, sich nicht mehr der Nachtflugerlaubnis sicher sein zu können. Denn eines ist schließlich klar: Bei Nachtflugverbot sind alle Expressdienste weg. In Brüssel hat man gesehen, wie schnell das geht.
Stephan B.
29.6.2007, 21:48
Uli:
Hinsichtlich Neuaquirierung könnte ich mir vorstellen, dass man zwar generell an FedEx interessiert ist, jedoch auch die Chance sieht, UPS nun ungehindert und ohne Vorfeldprobleme expandieren zu lassen, und dabei möglichem Ärger wegen dem Nachtflug entgegenzuwirken. UPS kann sich also massiv ausbreiten, ohne dass die Gesamtzahl der Flüge gesteigert wird, womit eine klare Grundlage für eine Nachtfluggenehmigung über 2015 hinaus geschaffen wird.
Sprich: man konzentriert sich vielleicht viel mehr auf die Aquise von Tagesfracht und wird sich für FedEx nicht krumm machen
Zitat:
Uli:
Völlig korrekt. Daher denke ich auch, dass versucht wird Tagesfracht deutlich mehr zu etablieren. Ich könnte mir schon vorstellen, dass man sich aus Kapazitätsgründen wünscht, nachts einem Großen das Vorfeld zu überlassen und Tagsüber den Frachtsektor im gleichen Maße auszulasten. Ich glaube allerdings nicht, das für FedEx die Tür definitiv zu ist, sondern einfach dass man nicht bereit ist DHL um jeden Preis zu ersetzen.
Natürlich hat der Weggang eines großen Anbieters fatale Folgen, wie man zuletzt in einem Bericht der Aero International über ehemalige Hubs lesen konnte. Was bringt es jedoch, die Nachtkapazitäten bis aufs letzte auszureizen und sich in 8 Jahren, also mittelfristig, sich nicht mehr der Nachtflugerlaubnis sicher sein zu können. Denn eines ist schließlich klar: Bei Nachtflugverbot sind alle Expressdienste weg. In Brüssel hat man gesehen, wie schnell das geht.
So kann man das nicht stehen lassen :
In der Tagesfracht hat man zuviel Konkurrenz
mit FRA,AMS,BRU,MST,CDG und (was viel bedrohender ist)
HHN und LEJ.
Die Classiairlines sind für CGN sehr unattraktiv.
Nenn mal ein paar Airlines die man (realistisch) in der Tagesfracht locken könnte.
Mir fällt keiner ein.
Zu FedEx :
CGN kann es sich gar nicht mehr leisten irgendeinen potentiellen Interessenten abzuwehren.
Man kann froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für den Flughafenstandort CGN interessiert im Umfeld des LEJ-Wahns.
Aber die Nachtflugregelung ist ein interessantes Thema :
Garvens wäre gut beraten bald in Düsseldorf vorstellig zu werden um
die Verlängerung der Nachtflugregelung zu beantragen.
2015 ist nicht mehr weit und Airliens brauchen Planungssicherheit.
Wenn die derzeitige Landesregierung weiter das Sagen haben wird, würde ich mir um die Verlängerung der Nachtfluggenehmigung wenig Gedanken machen. So hat sich Ministerpräsident Rüttgers anlässlich der Einweihung der neuen Fracht- und Sortieranlage von UPS im Januar 2006 ganz eindeutig geäußert:
"Die Landesregierung wird sicherstellen, dass die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen über das Jahr 2015 hinaus gegeben sind."
Angesichts der vielen Arbeitsplätze, die an dieser Nachtfluggenehmigung hängen, wird wohl keine Landesregierung ernsthaft etwas Anderes erwägen wollen.
Im Übrigen dürften wir uns in Geduld üben müssen, was ein verstärktes Engagement von FedEx in Köln/Bonn angeht. Zwar mag FedEx bekannt sein, dass der Flughafen Köln/Bonn den Wegzug von DHL und Lufthansa Cargo zu verkraften hat. Andererseits weiss der Flughafen aber auch um die Probleme von FedEx, sprich die fehlenden Kapazitäten in Paris und das drohende Nachtflugverbot in Frankfurt. Andere Flughäfen wie HHN mögen zwar bereit stehen, aber in Sachen Infrastruktur kann kaum ein anderer Flughafen mit Köln/Bonn konkurrieren.
Die Quelle für die o.g. Aussage von Rüttgers:
KSTA (http://www.ksta.de/html/artikel/1137402874031.shtml)
Stephan B.
30.6.2007, 10:20
Wenn die derzeitige Landesregierung weiter das Sagen haben wird, würde ich mir um die Verlängerung der Nachtfluggenehmigung wenig Gedanken machen. So hat sich Ministerpräsident Rüttgers anlässlich der Einweihung der neuen Fracht- und Sortieranlage von UPS im Januar 2006 ganz eindeutig geäußert:
"Die Landesregierung wird sicherstellen, dass die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen über das Jahr 2015 hinaus gegeben sind."
Angesichts der vielen Arbeitsplätze, die an dieser Nachtfluggenehmigung hängen, wird wohl keine Landesregierung ernsthaft etwas Anderes erwägen wollen.
Im Übrigen dürften wir uns in Geduld üben müssen, was ein verstärktes Engagement von FedEx in Köln/Bonn angeht. Zwar mag FedEx bekannt sein, dass der Flughafen Köln/Bonn den Wegzug von DHL und Lufthansa Cargo zu verkraften hat. Andererseits weiss der Flughafen aber auch um die Probleme von FedEx, sprich die fehlenden Kapazitäten in Paris und das drohende Nachtflugverbot in Frankfurt. Andere Flughäfen wie HHN mögen zwar bereit stehen, aber in Sachen Infrastruktur kann kaum ein anderer Flughafen mit Köln/Bonn konkurrieren.
Die Quelle für die o.g. Aussage von Rüttgers:
KSTA (http://www.ksta.de/html/artikel/1137402874031.shtml)
Den Vortrag kenne ich auch, passiert ist bisher nichts, oder? Und wenn Frau Kraft von der SPD
an die Macht kommen sollte weiss ich nicht ob die den Beschluss einfach so durchwinken wird.
(Die Dame ist den Grünen sehr zugetan und die wollen ein Nachtflugverbot in CGN erzwingen)
Ausser FedEx sehe ich keinen ernsthaften Kandidaten der CGN weiterhelfen könnte.
Ausgenommen das Gerücht wird wahr und TNT wird (feindlich) von UPS
übernommen aber TNT wächst auch überproptional und mit LGG wächst ein weiterer starker Konkurrent heran nachdem das Militär sich bereit erklärt hat ihren Standort aufzugeben und die Flächeln von TNT weiter ausgebaut werden können.
UPS hat über 10-12 MRD. $ in petto für Übernahmen aber nichts passiert.
Schenker wollte man kaufen (gut da hat Mehdorn seine politischen Kontakte genutzt um die wieder in den Bahnkonzern einzugliedern; UPS hatte da das Nachsehen), Panalpina will man kaufen(nichts passiert) und nachdem die niederländische Regierung die "goldene Aktie" an TNT aufgegeben hat sind die auch zu bekommen aber UPS tut nichts.
TNT wächst nun selber kräftig in Indien und Südamerika.
TNT macht zwar nicht den Fehler ein Netzwerk in den USA zu installieren(das wäre eine Geldvernichtungsmaschine...siehe DHL)
aber ausserhalb Nordamerikas wird "Orange" den anderen drei kräftig einheizen.
So kann man das nicht stehen lassen :
In der Tagesfracht hat man zuviel Konkurrenz
mit FRA,AMS,BRU,MST,CDG und (was viel bedrohender ist)
HHN und LEJ.
Die Classiairlines sind für CGN sehr unattraktiv.
Wie attraktiv CGN für Classic-Airlines ist hängt doch nicht alleine von der umliegenden Konkurrenz ab. CGN hat eine hervorragende Lage in der Nähe des größten Ballungsraums Deutschlands und dabei massig freie Kapazitäten. Ich kenne nicht die Entscheidungskriterien für die Standortwahl von Airlines könnte mir aber vorstellen, dass Infrastruktur (z.B. ein modernes Frachtzentrum), Lage und Preis eine entscheidene Rolle spielen.
Was ist mit Speditionen? Wenn ein größerer Frachtauftrag für einen Transport von NRW nach Pusemuckel eingeht und Infrastruktur sowie Preis/Kosten eine Abwicklung ex CGN rechtfertigen, wie würden sie sich entscheiden?
Ich glaube schon, dass man sich bei dem neuen Frachtzentrum etwas gedacht hat.
Nenn mal ein paar Airlines die man (realistisch) in der Tagesfracht locken könnte.
Mir fällt keiner ein.
Hätte man dich im Winter 2001 gefragt, wie die Pax-Entwicklung in CGN in den kommenden Jahren verlaufen würde, was hättest du geantwortet?
Die Entwicklung der letzten Jahre hat mir gezeigt, dass man nichts ausschließen sollte.
Zu FedEx :
CGN kann es sich gar nicht mehr leisten irgendeinen potentiellen Interessenten abzuwehren.
Man kann froh sein wenn sich überhaupt noch jemand für den Flughafenstandort CGN interessiert im Umfeld des LEJ-Wahns.
Die Aufnahme eines neuen Interessenten muss betriebswirtschaftlich gerechtfertigt werden können und ins strategische Konzept des Airports passen.
Stephan B.
14.7.2007, 8:04
Ich habe mir mal erlaubt alle großen Parteien anzuschreiben betreff dem DHL-Umzug und der noch ausstehenden Nachtflugverlängerung anzuschreiben wie es in Köln weitergeht.
Die SPD hat mir gestern folgende Mail geschrieben :
Sehr geehrter Herr B.........,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 30. Juni 2007 in der Sie sich mit Ihren Sorgen um die Zukunft des Frachtverkehrs am Köln-Bonner Flughafen an Hannelore Kraft gewandt haben. In meiner Funktion als verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion möchte ich gerne auf Ihre Fragen eingehen.
Für das Logistikland Nordrhein-Westfalen ist eine gute Anbindung an europa- und weltweite Luftfrachtverkehre im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung, aber auch im Hinblick auf die direkten Arbeitsplatzeffekte, sehr wichtig. Vor diesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass es nicht gelungen ist, DHL wenn nicht in Köln, dann zumindest in NRW zu halten.
Vielleicht wissen Sie, dass die EU-Kommission im Rahmen von zwei anhängigen Verfahren derzeit prüft, ob die Beihilfen, die DHL direkt oder indirekt am Standort Leipzig bezieht oder zukünftig beziehen wird, unerlaubte Subventionen darstellen.
Die von DHL getroffene Entscheidung wird trotzdem nicht wieder rückholbar sein.
Ihr Schreiben werde ich zum Anlass nehmen, eine "Kleine Anfrage" an die Landesregierung zu stellen. Sobald diese formuliert ist, werde ich sie Ihnen zukommen lassen. Über die Antworten der Landesregierung werde ich Sie selbstverständlich ebenfalls informieren. Mit Kleinen Anfragen verlangen Mitglieder des Landtags Auskünfte von der Landesregierung. Die Landesregierung muss dem anfragenden Abgeordneten diese innerhalb einer Frist von vier Wochen - bei beantragter Verlängerung auch sechs Wochen - schriftlich antworten.
Ihre konkreten Sorgen um den Verbleib von UPS in Köln kann ich Ihnen allerdings weitgehend nehmen. Noch im April hat der Verkehrsausschuss des Landtages auf dem Flughafen Köln-Bonn getagt und mit der Geschäftsführung des Flughafens auch dieses Thema erörtert.
Nach Aussage der Flughafenbetreiber sowie auch von Firmenvertretern von UPS besteht derzeit keine Gefahr, dass UPS den Standort Köln/Bonn aufgeben wird. Vielmehr hat das Unternehmen erst vor kurzer Zeit 135 Mio. € in eine neue Halle investiert.
Solange wir in NRW den Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit geben - und dafür setze ich mich ein - gibt es bei der Wirtschaftskraft, die NRW vereint, kaum einen Grund für Unternehmen den Standort NRW aufzugeben.
Ob im Falle Leipzig unerlaubte Subventionen den Ausschlag gegeben haben, die den Wettbewerb verzerren und den Standort NRW schwächen, darauf werden wir ein Auge haben.
Mit freundlichen Grüßen
Falls ich weitere zuschriften bekommen (und Interesse eurerseits besteht) setze ich die gerne auch hier ins Forum.
Edit Moderator:
Aus datenschutzrechtlichen Gründen habe ich den Namen des Absenders herausgenommen.
Na klaro besteht Interesse. Ich finde deine Idee richtig gut, nur sollte man vielleicht noch Herrn Wißen fragen, ob es in Ordnung ist, seine Antwort hier zu posten, ansonsten sollten wir dies in den Premiumbereich stellen, was ja zum Glück problemlos geht.
Ob jetzt UPS wirklich so sicher ist, kann man nicht sagen, hier in Karlsruhe hat es vor ein paar Wochen Gespräche mit Pfizer gegeben zum Thema Standort Karlsruhe. Da hieß es nur kurz gesagt: Alles im grünen Bereich. Vorgestern dann die Info, Pfizer zieht von Karlsruhe nach Berlin, und zwar komplett.
Das klingt fast so wie damals eine Aussage von einem Minister: Die Renten sind sicher!
Sicher ist leider gar nichts.
Stephan B.
14.7.2007, 20:42
Na klaro besteht Interesse. Ich finde deine Idee richtig gut, nur sollte man vielleicht noch Herrn Wißen fragen, ob es in Ordnung ist, seine Antwort hier zu posten, ansonsten sollten wir dies in den Premiumbereich stellen, was ja zum Glück problemlos geht.
Ob jetzt UPS wirklich so sicher ist, kann man nicht sagen, hier in Karlsruhe hat es vor ein paar Wochen Gespräche mit Pfizer gegeben zum Thema Standort Karlsruhe. Da hieß es nur kurz gesagt: Alles im grünen Bereich. Vorgestern dann die Info, Pfizer zieht von Karlsruhe nach Berlin, und zwar komplett.
Das klingt fast so wie damals eine Aussage von einem Minister: Die Renten sind sicher!
Sicher ist leider gar nichts.
hast recht darüber habe ich nicht nachgedacht.
Ich lasse die namen das nächste mal raus, andererseits sind es Sachen
die von mir aus kommen und wo ich (sprich ein Wähler) davon Interesse habe.
Wir wählen die Leute ja alle 4 jahre.
ich werde es so machen das ihr von mir auszüge bekommt bzw. eine Zusammenfassung der Antwort mit Stichworten.
Dann dürfte es ja kein problem sein.
Noch sei es inoffiziell:
FedEx wird in 2010 ein zweites europäisches Drehkreuz in Köln/Bonn eröffnen. An die Stelle des Terminal West soll ein FedEx-Terminal auf 50.000 qm entstehen. Der Flughafen und FedEx teilen sich die Investitionskosten in Höhe von 140 Mio. €.
Quelle: Flug Revue (Ausgabe 08/2007)
Die Meldung würde sich mit Gerüchten decken, nach denen das Terminal West abgerissen werden soll. Wenn man tatsächlich in der ersten Jahreshälfte 2010 an den Start gehen will, sollten wir bald Definitives erfahren.
Stephan B.
21.7.2007, 19:47
Noch sei es inoffiziell:
FedEx wird in 2010 ein zweites europäisches Drehkreuz in Köln/Bonn eröffnen. An die Stelle des Terminal West soll ein FedEx-Terminal auf 50.000 qm entstehen. Der Flughafen und FedEx teilen sich die Investitionskosten in Höhe von 140 Mio. €.
Quelle: Flug Revue (Ausgabe 08/2007)
Die Meldung würde sich mit Gerüchten decken, nach denen das Terminal West abgerissen werden soll. Wenn man tatsächlich in der ersten Jahreshälfte 2010 an den Start gehen will, sollten wir bald Definitives erfahren.
Das wäre der Hammer aber der FlugRevue glaube ich noch nicht alles.
Das zweite Standbein neben CDG zu sein .....dann könnten wir erhobenen Hauptes Richtung LEJ schauen.
@Stephan B.
Sicherlich ist die Meldung noch mit Vorsicht zu genießen, aber wenn man alle Gerüchte/Aussagen der letzten Zeit zusammenfügt, gibt die Meldung ein stimmiges Bild ab. Und damit meine ich nicht nur das Gerücht vom Abriss des Terminal West, das schon längere Zeit im Umlauf ist.
Viel mehr Gewicht hat in diesem Zusammenhang für mich die Aussage von Michael Garvens, die man in der worletzten Ausgabe der Aero International nachlesen konnte:
"Ich denke, dass wir den Tonnageverlust in drei bis vier Jahren kompensiert haben werden."
Dieses Ziel kann der Flughafen eigentlich nur mit einem Drehkreuz von FedEx erreichen, da ich nicht davon ausgehe, dass UPS in der Lage ist, so kurzfristig 200.000 Tonnen zusätzliche Fracht über Köln/Bonn umzuschlagen.
Wenn man also sämtliche Puzzle-Teile zusammenfügt, kann das fertige Bild eigentlich nur ein FedEx-Drehkreuz darstellen. Wollen wir also hoffen, dass es auch so kommt.
Stephan B.
22.7.2007, 12:15
Wenn man bedenkt das Investionskosten von 140 Mio. $ im gespräch sind für die halle sind, sind das schon fast UPS Dimensionen.
Wenn das wirklich wahr sein sollte..muss direkt nach dem DHL Umzug mit dem Planfestellungsverfahren begonnen werden.
Bis 2010 sind es noch 2 1/2 Jahre..das ist nicht viel Zeit für so eine
grosse Investition. Dann wird CGN der einzige Airport (neben ANC) sein wo sich die beiden US-Rivalen so massiv an einem Standort gleichwerig gegenüberstehen.
Bin mal gespannt ob FlugRevue Recht behalten sollte.
Nun melden auch die gewöhnlich hervorragend unterrichteten Aviation Friends Cologne (http://www.aviation-friends-cologne.de/) die Ansiedlung von FedEx in Köln/Bonn. Dort ist von zunächst 40 wöchentlichen Flügen die Rede, die von Frankfurt nach Köln/Bonn verlegt werden sollen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Frachtterminal im Jahre 2010 würden dann weitere innereuorpäische Flugverbindungen, um den Übernachtservice in Richtung USA weiter garantieren zu können.
Und zwar bis 2010, kurzfristig bekommen wir noch einen A310F und eine 757 bei uns abgestellt, was ja auch schon nicht schlecht ist.
Ich hätte damit jetzt nicht unbedingt gerechnet, weil auch MG in den letzten Wochen sehr verhaltend zum Thema FedEx reagiert hatte.
Mit der Ansiedelung von FedEx dürfte dann aber auch die Verlängerung der Nachtfluggenehmigung kein Thema mehr sein.
Stephan B.
23.7.2007, 21:37
Tolle Neuigkeiten für CGN,
bin mal auf die Pläne der Halle mal gespannt?
ich hoffe Subic Bay bzw. bald Guangzhou und Mumbai werden dann auch direkt angebunden.
Dann kann CGN wieder entspannt Richtung LEJ schauen.
Mit dem amerikanischen Block (grösster bzw. profitabelster Integrator)
sind wir gut gerüstet und brauchen uns hinter LEJ nicht zu verstecken.
Sehe ich genauso wie du, es ist ein entscheidender Fortschritt für den CGN, der sogar u.U. einen Vorgeschmack auf das für uns bietet, was noch kommen könnte.
FedEx verlagert ja nur die Flüge, weil es am FRA zu eng wird...
Diese Diskussionen rund um die Slotproblematik am FRA haben wir ja bereits an anderer Stelle schon geführt, dennoch will ich diesen Gedanken hier durchaus nochmal in die Runde werfen.
Stephan B.
23.7.2007, 21:53
Vor allem könnte dies das Ende des Nachtflug in FRA sein(nach dem bau der neuen Ladebahn) wenn einer der grössten Nutzer der nachtflüge weggeht.
ich hoffe das wir auch einiges von CDG bekommen.
Fedex hatte ja Pläne einiger der Traffics von CDG nach FRA zu verlegen.
Stephan B.
24.7.2007, 20:23
Hier mal die Zahlen (http://www.fedex.com/cgi-bin/content.cgi?template=at_pr&content=about/pressreleases/emea/de/cdghub&cc=at) des Fedex Hubs in Paris als Vergleich für diejeningen die das interessiert.
Falls es wirklich so kommt (MG und der Airport halten sich immer noch in Schweigen), hätte der Fedex Hub in CGN in etwa 2/3 der Grösse von CDG. Wie hoch das Aufkommen in Tonnage sein wird wird wird sich dann zeigen.
Solange aber nix offizielles ist seitens Garvens bleibe ich weiterhin etwas skeptisch.
:o
Stephan B.
27.7.2007, 21:06
Falls die Fedex Sache offiziell wird (was ja leider immer noch offen ist), stellt sich mir die Frage ob man die Idee eines ICE-Cargozugs mit Verbindung nach FRA aufgreifen sollte.
Eine Verbindung zu den Classic Airlines in FRA und vielleicht weiter nach MUC kämen den beiden Integrators zugute. Der Hauptlauf nach FRA wäre über die NBS gewährleistet und nachts ist auf dieser Strecke so gut wie kein Verkehr. Aus Integratorsicht könnte man viele LKW-Fahrten (und auch Emissionen) und wäre u.U. noch schneller an den Zielterminals. Was in LEJ möglich ist, sollte auch in CGN bei dieser Lage möglich sein. In Frankreich hat Fedex die Idee mit der Air France und der SNCF aufgegriffen
und wird dieses Projekt in mittlerer Zukunft starten. Die Lage von CGN wäre prädestiniert für so ein Vorhaben. Es wären zwar noch sehr hohe Investionen nötig (Bau der Schienen bis zu Schleife...Terminals, spezielle Cargo-ICE's.. etc), aber es wäre ein hoher Kosten-NutzenEffekt da für alle Seiten....(auch für die Umwelt).
Was ist eure Meinung dazu?
Dies ist eine interessante Überlegung! Da stellen sich mir direkt mehrere Fragen:
Ist dies technisch machbar? Schließlich verfügt doch der Flughafen nur über eine Tunnelanbindung. Sind beim Bau entsprechende Vorkehrungen getroffen worden, um auch Fracht zu be- und entladen? Oder müsste eine eigene Trasse gebaut werden? Wenn ja, wäre oberirdisch überhaupt ausreichend Platz vorhanden (es wurde ja nicht grundlos für die vorhandene Bahnstrecke die teure Tunnelvariante erstellt)?
Dann würde sich die weitere Frage stellen, welche Kosten entstehen würden und welcher Zeitrahmen dafür einkalkuliert werden müsste? Wenn man bedenkt, wie lange es in Deutschland von den Planungsanfängen bis zur ersten Fahrt auf einer neuen Bahntrasse dauert, ist ein Zeitrahmen von 10 Jahren wohl nicht ganz unrealistisch.
Wäre es unter diesem Umständen nicht sinnvoller, vorhandene Umladestationen in Köln zu nutzen bzw. einen eigenen Güterbahnhof z.B. in Troisdorf zu errichten und nur das letzte Stück dann mit LKWs zurückzulegen?
Und wenn man schon bei den Kosten ist, muss man natürlich auch prüfen, ob das zu erwartende Frachtaufkommen überhaupt die Investionen rechtfertigt? Meiner Meinung nach würde für einen ICE-Frachter als Zielort nämlich nur FRA in Betracht kommen. Die Strecke nach München dürfte angesichts der kurzen ICE-betriebsfreien Zeit in der Nacht wohl zu lang sein, um nicht mit den schnellen Personen-ICEs in Konflikt zu kommen. Viele andere Zielorte dürfte mangels vorhandener Bahnverbindungen wohl eher nicht in Betracht kommen. In Frankreich sind die Ausgangsvoraussetzungen ganz andere, da von Paris mittlerweile jede wichtige Region in Frankreich mit einer eigenen Hochgeschwindigkeitstrasse verbunden ist. Dies ist halt leider von Köln aus nicht der Fall.
Und da es sich überwiegend um Expressfracht handelt, ist halt Zeit auch Geld. Ich könnte mir daher vorstellen, dass ein Weitertransport per Flugzeug auch innerhalb Deutschlands (mit Ausnahme von Frankfurt) die bessere Alternative für Expressfracht ist als ein Transport über das gewöhnliche Trassennetzt der Bahn.
Als Laie habe ich daher so meine Zweifel, ob sich ein ICE-Frachter französischem Vorbild von und nach Köln/Bonn rechnen würde bzw. Sinn machen könnte.
Stephan B.
27.7.2007, 22:57
Klar geht es bei den Expressdiensten um zeit aber LEJ wurde auch mit der Bahn gebunden auf Wunsch von DHL und LEJ liegt weitaus ungünstiger an FRA als CGN.
Ob es technisch machbar ist kann ich nicht sagen aber die Autobahnen werden nicht leerer und ein ICE hat nachts freie Fahrt.
Die Integrators nutzen auch die Classic Airliners auf Routen wo sich keine eigenen Flüge lohen aufgrund des geringen Aufkommens.
Aber das mit Troisdorf wäre eine gute Idee.
Ist dies in Leipzig wirklich auf Wunsch von DHL erfolgt? Immerhin ist der Bahnanschluss schon seit 2002 in Betrieb, als es die Entscheidung von DHL für einen Umzug nach Leipzig noch gar nicht gegeben hat. Im Übrigen ist die Realisierung in Leipzig weniger problematisch und damit auch mit geringeren Kosten verbunden, da man dort einen oberirdischen Gleisanschluss hat.
Insofern kann man Köln/Bonn und Leipzig nicht miteinander vergleichen.
Stephan B.
28.7.2007, 11:46
DHL will auf jedenfall diesen Bahnanschluss massivst für die Anbindung an FRA nutzen.
Die wollen sogar mittelfristig eigene "gelbe" Intercargocities laufen lassen.
Das ist aus meiner Sicht schon gut für die Zukunft geplant.
Der Köln Bonn Airport hat bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung wie angekündigt die Verlängerung seiner Nachtflugregelung beantragt. Die Befristung der derzeit gültigen Beschränkungen bis zum Jahr 2015 soll um 15 Jahre verlängert werden. Zur Zeit dürfen in Köln/Bonn zur Nachtzeit nur Flugzeuge starten und landen, die auf der Bonusliste des Bundesverkehrsministeriums stehen und somit als lärmarm eingestuft sind.
Hintergrund des Antrags ist der Umzug der Frachtfluggesellschaften DHL und Lufthansa Cargo von Köln/Bonn nach Leipzig und der damit verbundene Verlust von etwa 1.000 Arbeitsplätzen auf dem Flughafen und weiteren 1.000 in der Region. Der Flughafen versucht, diese massiven Verluste zu verringern und konnte bereits das weltweit größte Express-Frachtunternehmen FedEx mit seinem Drehkreuz für Zentral- und Osteuropa nach Köln/Bonn holen.
In den Verhandlungen mit ansiedlungswilligen Frachtunternehmen habe sich erneut gezeigt, dass „Planungssicherheit für die Abwicklung nächtlicher Flugbewegungen an vorderster Stelle steht“, heißt es in dem Schreiben an das Landesverkehrsministerium. Entsprechendes fordere auch das bereits ansässige Unternehmen UPS, das weiter in den Standort Köln/Bonn investieren möchte.
Die Zahl der nächtlichen Frachtflugbewegungen wird am Köln Bonn Airport in den kommenden Jahren deutlich zurück gehen, und zwar ab 2008 um rund 6.000 Flugbewegungen jährlich, bedingt durch den Weggang von DHL und Lufthansa Cargo. Erst ab 2010 kommen dann wieder etwa 1.000 Flugbewegungen von FedEx hinzu.
Quelle: Flughafen Köln/Bonn (http://www.airport-cgn.de/main.php?id=18&d_id=338&kat=&lang=1)
Stephan B.
24.8.2007, 9:25
Mich würde es nicht wundern wenn FedEx seine teils verdeckten Karten
in Sachen Traffics ab 2010 offenlegt wenn die Genehmigung durch ist.
Nochmals zur Erinnerung
Die neue Halle hat das 4-fache Volumen der momentanen Ramp in FRA.
Auch bei UPS ist das Ende der Fahnenstange aus meiner Sicht noch nicht erreicht.
Big Brown plant seit langem große Zukäufe in Europa!
@Stephan B.
Sicherlich ist mit den bisher bekannten Plänen von UPS und FedEx das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Von daher ist es wichtig, dass der Flughafen bereits jetzt die Verlängerung der Nachtfluggenehmigung beantragt hat. So sollte ausreichend Zeit für das Genehmigungsverfahren nebst eventueller Widersprüche und Klagen gegen eine verlängerte Nachtfluggenehmigung bleiben.
Können solche Anträge nicht auch über größere Zeiträume gestellt werden?
Mich wundert, dass diesen Geschäftsbereich angesichts der enormen Bedeutung für den Flughafen Köln/Bonn nicht schon längst gibt:
Der Köln Bonn Airport bündelt seine Frachtaktivitäten in einem eigenen neuen Geschäftsbereich Cargo. Für die Leitung konnte Franciscus Johan Heuckeroth van Hessen gewonnen werden, der zurzeit noch am Flughafen Amsterdam Schiphol als Leiter Marketing Cargo tätig ist. Der gebürtige Niederländer tritt am 1. April 2008 seinen Dienst am Köln Bonn Airport an.
Der neue Geschäftsbereich vereint sämtliche Cargo-Aktivitäten, angefangen von Marketing und Vertrieb über den gesamten operativen Bereich bis hin zur Betreuung der umfangreichen Bau-Aktivitäten. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Akquisition von Airlines, Transportunternehmen und Logistik-Dienstleistern. Vor allem die Entwicklung der allgemeinen Luftfracht soll van Hessen fördern. „Wir haben mit Franciscus van Hessen einen erfahrenen Cargo-Spezialisten für diese neue Aufgabe gewinnen können, der über ein ausgezeichnetes Netzwerk in der Branche verfügt“, freut sich Airport-Chef Michael Garvens auf die Zusammenarbeit.
Van Hessen kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem der Investitions-Schwerpunkt am Köln Bonn Airport im Frachtbereich liegt. Der Bau der neuen Fracht- und Sortierhalle für die Ansiedlung des neuen FedEx-Drehkreuzes für Zentral- und Osteuropa sowie der Bau eines Cargo Speditions Centers für die allgemeine Luftfracht starten in diesem Jahr. Die beiden Projekte machen ein Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro aus.
©Flughafen Köln/Bonn (http://www.airport-cgn.de/main.php?id=18&d_id=361&kat=&lang=1)
Ich möchte die PM des CGN "Flughafen gründet eigenen Geschäftsbereich Cargo" zum Anlass nehmen und unsere Cargo-Fachleute/Insider hier im Forum um ihre Kommentare und Meinungen bitten.
Welche Möglichkeiten (Airlines) hat der CGN in der Tagesfracht/in der klassischen Fracht zu wachsen?
Sind die Möglichkeiten nicht sehr begrenzt, da sich alle Cargo-Airlines bereits auf andere Airports festgelegt haben?
Seht ihr realistische Chancen, Cargo-Carrier aus FRA/HHN/AMS/BRU abzuwerben?
Ich bin auf eure Antworten gespannt!
Konrad
Stephan B.
24.1.2008, 13:27
Ich möchte die PM des CGN "Flughafen gründet eigenen Geschäftsbereich Cargo" zum Anlass nehmen und unsere Cargo-Fachleute/Insider hier im Forum um ihre Kommentare und Meinungen bitten.
Welche Möglichkeiten (Airlines) hat der CGN in der Tagesfracht/in der klassischen Fracht zu wachsen?
Sind die Möglichkeiten nicht sehr begrenzt, da sich alle Cargo-Airlines bereits auf andere Airports festgelegt haben?
Seht ihr realistische Chancen, Cargo-Carrier aus FRA/HHN/AMS/BRU abzuwerben?
Ich bin auf eure Antworten gespannt!
Konrad
Kandidaten gäbe es genug :
EVA Air Cargo, Saudi Cargo, Korean Cargo, Cargo 360°, MK Airlines,
Variglog, SU Cargo (hahaha :D) usw.....
Aber ernsthaft ich wüsste nicht warum einer von diesen Airlines
kommen sollte.
Lassen wir uns überraschen.
Der Flughafen Köln/Bonn (http://www.airport-cgn.de/main.php?id=34&d_id=420&kat=&lang=1) hat seine erst zwei Monate alte Prognose für das laufende Jahr 2009 deutlich nach unten korrigieren müssen. Statt der ursprünglich anvisierten 610.000 Tonnen Gesamtfracht rechnet man jetzt nur noch mit einem Frachtaufkommen von 550.000 Tonnen, knapp 10% weniger als ursprünglich vorhergesagt.
Damit käme man aber immer noch besser weg als die Konkurrenz aus Frankfurt und München, welche derzeit Einbußen von mehr als 20% hinnehmen müssen.
Derzeit wird die bereits seit geraumer Zeit nicht mehr benötigte Simulationskammer mit Nebengebäude abgerissen. Damit vergrößert der Airport das Vorfeld F und schafft damit Platz für zwei Maschinen bis zur Größe einer B747.
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