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Geht Virgin America auf die Low Cost-Langstrecke?
In der britischen Presse (http://news.cheapflights.co.uk/flights/2007/04/virgin_america_.html) sind gestern unter Berufung auf die Daily Mail Meldungen aufgetaucht, wonach Virgin America ebenso wie Ryanair Low Cost-Langstreckenflüge von Nordamerika nach Europa plane. Ähnlich wie bei Ryanair plane man bei Virgin America neben den Low Cost-Plätzen auch mit einer Business Class. Als Fluggerät ziehe Virgin America folgende Maschinen in Betracht: Airbus A330 oder A350 sowie Boeing 787.
Bereits heute folgte in einigen US-Zeitungen wie der San Francisco Business Times (http://sanfrancisco.bizjournals.com/sanfrancisco/stories/2007/04/16/daily16.html) ein Dementi der Airline, wonach man keine entsprechenden Pläne verfolge. Virgin America plane den Worten des Airline-Sprechers Gareth Edmondson-Jones zufolge nur einen Flugbetrieb innerhalb der USA.
Wie das Beispiel Ryanair zeigt, haben solche Aussagen häufig nur eine äußerst begrenzte Halbwertzeit. Von daher bleibt abzuwarten, ob Virgin America tatsächlich bei ihrer Meinung bleibt, wenn sich die Pläne der Ryanair für eine Low Cost-Langstrecke erstmal weiter konkretisiert haben.
Lufthansa Technik hat mit der neuen US-Billigfluggesellschaft Virgin America einen der bisher größten Einzelverträge in der Firmengeschichte abgeschlossen. Er läuft über zehn Jahre und hat einen Wert von mehr als 250 Millionen Dollar (185 Millionen Euro), wie die Hamburger Lufthansa-Tochter gestern in Atlanta/USA bekannt gab.
"Dieser Vertrag ist aus mehreren Gründen für uns strategisch wichtig", sagte Aage Dünhaupt, Sprecher von Lufthansa Technik, dem Abendblatt. Denn Virgin America ist der erste Kunde für das neue Produkt Total Material Operations (TMO): Anders als bei bisherigen Aufträgen über eine Komponentenversorgung umfasst der TMO-Vertrag nicht nur die Bereitstellung von Ersatzteilen, die repariert werden können, sondern auch die Belieferung mit Verbrauchsmaterial bis hin zu Dichtungsringen.
[...]
Quelle (http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/19/726473.html)
Das lange Warten für Virgin America hat ein Ende: Nunmehr hat die Airline endlich die erforderliche Genehmigung der zuständigen US-Luftfahrtbehörde zur Aufnahme des Flugbetriebs erhalten.
Den Plänen von Virgin America zufolge soll noch im Sommer die Aufnahme des Flugbetriebs erfolgen. Der Erstflug soll von der Heimatbasis San Francisco (SFO) nach New York (JFK) erfolgen. Als weitere Flugziele sind im ersten Jahr darüber hinaus Los Angeles (LAX), Washington/Dulles, San Diego und Las Vegas geplant.
Quelle: Virgin America (http://www.virginamerica.com/informationdesk/news/story_template.php?article=37)
Gestern hat Virgin America von der US-Transportbehörde die Erlaubnis zum Start des Ticketverkaufs erhalten. Die Fluggesellschaft beabsichtigt, bereits im kommenden Monat von ihrer Basis in San Francisco den Flugbetrieb aufzunehmen. Angaben zum genauen Starttermin des Ticketverkaufs und des Flugbetriebs machte Virgin America jedoch noch nicht.
Virgin America hat heute den Ticketverkauf gestartet; geplant sind folgende Strecken:
8. August 2007:
San Francisco - New York JFK (zweimal täglich, ab 139,- Dollar)
San Francisco - Los Angeles (fünfmal täglich, ab 44,- Dollar)
19. August 2007:
San Francisco - New York JFK (Erhöhung auf dreimal täglich)
29. August 2007:
New York JFK - Los Angeles (zweimal täglich, ab 139,- Dollar)
9. September 2007:
San Francisco - New York JFK (Erhöhung auf viermal täglich)
16. September 2007:
New York - Los Angeles (Erhöhung auf dreimal täglich)
26. September 2007:
San Francisco - Washington Dulles (zweimal täglich, ab 129,- Dollar)
10. Oktober 2007:
San Francisco - Las Vegas (dreimal täglich, ab 44,- Dollar)
24. Oktober 2007:
Los Angeles - Washington Dulles (zweimal täglich, ab 129,- Dollar)
Zwischen San Francisco und Los Angeles ist auch eine First Class ab 149,- Dollar buchbar. First Class Tickets gibt es darüber hinaus auf beiden Strecken nach New York ab 389,- Dollar.
Als weitere Destination ist San Diego fest eingeplant. Insgesamt soll der Flugplan innerhalb der ersten fünf Jahre auf bis zu 30 Flughäfen anwachsen. Folgende Flughäfen sind bisher in der engeren/weiteren Auswahl:
Atlanta, Austin, Baltimore, Boston, Charlotte, Chicago, Cincinnati, Cleveland, Dallas, Denver, Detroit, Fort Lauderdale, Fort Myers, Hartford, Houston, Indianapolis, Jacksonville, Kansas City, Miami, Milwaukee, Minneapolis, Nashville, Newark, New Orleans, Orlando, Philadelphia, Phoenix, Pittsburgh, Providence, Portland, Ore., Raleigh-Durham, Sacramento, Salt Lake City, San Antonio, San Jose, Seattle, St. Louis, Tampa und West Palm Beach.
Nachdem der Start von Virgin America in den letzten drei Jahren durch die erfolgreiche Lobby-Arbeit der Konkurrenten immer wieder erfolgreich torpediert worden war, hob Virgin America gestern ebenfalls verspätet zum Jungfernflug von der Heimatbasis San Francisco nach New York JFK ab. Ursache war in diesem Fall allerdings nur das schlechte Wetter in den USA.
In der Presse wird das Ereignis recht unterschiedlich kommentiert:
Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/news/Journal/Business-Travel-Reise/_pv/_p/202790/_t/ft/_b/1305889/default.aspx/erfrischung-in-der-servicewueste.html)
N-TV (http://www.n-tv.de/837046.html)
Übrigens wurde heute ein weiterer Airbus A319 in Hamburg an Virgin Amercia übergeben.
Virgin America hat die erste neue Flugverbindung für das Jahr 2008 angekündigt:
12.02.2008: San Francisco - San Diego (dreimal täglich)
09.03.2008: San Francisco - San Diego (Erhöhung auf fünfmal täglich)
Was für beeindruckende Frequenzen direkt zum Start einer neuen Verbindung; davon kann man in Deutschland leider nur träumen.
Beim Surfen heute Abend bin ich eben rein zufällig auf ein Foto der Kabine von Virgin gestoßen.
Schaut es euch mal an (http://www.airliners.net/open.file/1289304/L/), ich finde es sehr gewagt, was die aus der Kabine gemacht haben, aber auch toll. Könnte so etwas bei uns langweiligen Deutschen auch gefallen finden?
Ich finde ja, aber - Geschmäcker sind ja unterschiedlich....
Beim Surfen heute Abend bin ich eben rein zufällig auf ein Foto der Kabine von Virgin gestoßen.
Schaut es euch mal an (http://www.airliners.net/open.file/1289304/L/), ich finde es sehr gewagt, was die aus der Kabine gemacht haben, aber auch toll. Könnte so etwas bei uns langweiligen Deutschen auch gefallen finden?
Ich finde ja, aber - Geschmäcker sind ja unterschiedlich....
Sieht klasse aus - aber noch besser gefällt mir das IFE, das können nicht viele "LCC" bieten!
Sieht klasse aus - aber noch besser gefällt mir das IFE, das können nicht viele "LCC" bieten!
Ich denke, dass das nur eine Sache der Zeit ist, irgendwann werden die LCCs anfangen, so aufzurüsten, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden.
Mal schauen, wie lange wir darauf warten müssen....
Virgin America ergänzt ihr Streckennetz noch während des Winterflugplans um die neue Destination Seattle-Tacoma International:
18.03.2008: San Francisco – Seattle (dreimal täglich)
08.04.2008: Los Angeles – Seattle (dreimal täglich)
Bereits zum 11. Mai 2008 soll die Frequenz auf der Verbindung zwischen Los Angeles und Seattle auf viermal täglich aufgestockt werden.
Stephan B.
16.12.2007, 13:34
Beim Surfen heute Abend bin ich eben rein zufällig auf ein Foto der Kabine von Virgin gestoßen.
Schaut es euch mal an (http://www.airliners.net/open.file/1289304/L/), ich finde es sehr gewagt, was die aus der Kabine gemacht haben, aber auch toll. Könnte so etwas bei uns langweiligen Deutschen auch gefallen finden?
Ich finde ja, aber - Geschmäcker sind ja unterschiedlich....
Ich finde die Kabine durchaus ansprechend vor allem das jeder Platz seinen Bildschirm hat.
Fraglich ist ob aufgrund der hohen Kosten, die solch eine Kabinenumgestaltung mit sich bringt, sich die euopäischen LCC Airlines
auf sowas einlassen.
Virgin America muss als Neuling auf dem US-Markt Qualität bieten, da insbesondere JetBlue hier bereits Maßstäbe gesetzt hat. So sind bei JetBlue Ledersitze und Live-TV an jedem Sitzplatz obligatorisch.
Und was die Kosten betrifft, so sollte man berücksichtigen, dass die Ticketpreise bei den Low Costern in den USA mit Ausnahme von Skybus im Durchschnitt deutlich höher sind als bei uns in Europa. Bei Southwest z.B. bekommt man selbst bei speziellen Aktionen selten mal ein Ticket für weniger als 50 US-Dollar - zzgl. Steuern und Gebühren, die allerdings in den USA geringer als in Europa ausfallen.
Massive Verluste musste Virgin America im dritten Quartal verbuchen: Einnahmen von 16,2 Mio. US-Dollar stehen Ausgaben in Höhe von 51,6 Mio. US-Dollar gegenüber. Nicht wirklich ein gesundes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben; von daher bleibt zu hoffen, dass die Anteilseigner über ausreichend Kapital und Geduld verfügen.
Nachfolgend ein Beispiel, auf welche Weise Virgin America ihre Flotte erweitert und was der Spaß kostet:
So wurde über den DS-Rendite-Fonds Nr. 128 Flugzeugfonds III GmbH & Co KG ein Leasingvertrag über zwei Airbus A319-100 abgeschlossen. Die Laufzeit für beide Maschinen beträgt jeweils zehn Jahre mit einer zweimaligen Verlängerungsoption über jeweils ein Jahr sowie einer sich daran anschließenden weiteren Verlängerungsoption über weitere vier Jahre.
Die monatliche Leasingrate beträgt über die gesamte Laufzeit 353.084 US-Dollar; erst ab der dritten Verlängerungsoption, d.h. ab dem 145. Monat reduziert sich die monatliche Leasingrate auf 272.169 US-Dollar. In der Anschaffung haben die beiden Maschinen den Flugzeugfonds jeweils rund 37 Mio. US-Dollar in der von Virgin America gewünschten Ausstattung gekostet (Anmerkung: Die Listenpreise sollen laut Fondsgesellschaft zwischen 59,7 Mio. und 73,3 Mio. US-Dollar betragen).
Das erste Flugzeug mit der Seriennummer 3324 wurde Anfang Dezember an den Fonds übergeben, die Maschine mit der Seriennummer 3347 folgte in diesem Jahr. Die beiden Maschinen verfügen über eine Zweiklassen-Konfiguration mit insgesamt jeweils 122 Sitzplätzen.
Virgin America hat die Streckenrechte für eine erste Auslands-Flugverbindung zwischen Los Angeles und San Jose del Cabo (Mexiko) beantragt. Mit einer entsprechenden Flugverbindung würde Virgin an die Stelle von Frontier Airlines treten, welche erst Anfang des Monats das Aus ihrer entsprechenden Flugverbindung angekündigt hatten.
Nach zahlreichen anderen US-Fluggesellschaften erhöht nun auch Virgin America für alle Flüge ab dem 5. Mai 2008 die Gebühr für das zweite Gepäckstück von bisher 10,- US-Dollar auf 25,- US-Dollar. Für das dritte und jedes weitere Gepäckstück werden künftig 50,- US-Dollar fällig. Die erhöhte Gepäckgebühr gilt nicht für die Fluggäste der First Class.
Virgin America soll in den nächsten Wochen eine zusätzliche Kapitalspritze in Höhe von ca. 100 Mio. US-Dollar erhalten; die Struktur der Anteilseigner werde durch dieses zusätzliche Investment nicht berührt. Nach den Worten des CEO David Cush wird weiterhin für das Jahr 2010 das Erreichen der Gewinnschwelle erwartet; derzeit liege die durchschnittliche Auslastung bei über 70%.
Virgin America beklagt die jüngst beschlossenen Beschränkungen des Flugverkehrs an den New Yorker Flughäfen zur Verbesserung der Pünktlichkeit. Wenn sich die Situation nicht ändere, werde Virgin weder wie geplant am Flughafen JFK expandieren noch Flüge am Flughafen Newark anbieten können.
Aufgrund der großen Nachfrage erhöht Virgin America in den kommenden Wochen die Frequenzen auf fünf ihrer sieben Flugverbindungen:
11.05.2008: Los Angeles – Washington (drei- statt zweimal täglich)
18.05.2008: San Francisco – Washington (drei- statt zweimal täglich)
10.06.2008: San Francisco – New York-JFK (fünf- statt viermal täglich)
20.06.2008: Los Angeles – New York-JFK (fünf- statt viermal täglich)
26.06.2008: San Francisco – Seattle (fünf- statt dreimal täglich)
Die Frequenzerhöhungen sind zunächst bis zum 6. Januar 2009 befristet.
Virgin America hat für den Zeitraum ab November je acht Start- und Landegenehmigungen am Flughafen Chicago O’Hare für je vier tägliche Flugpaare zwischen Chicago und Los Angeles bzw. San Francisco beantragt. Damit würde man auf beiden Strecken in unmittelbare Konkurrenz zu den Platzhirschen United Airlines und American Airlines treten. Ab November stehen den Fluggesellschaften aufgrund der Eröffnung einer fünften Start- und Landebahn bis zu 88 Slots pro Stunde zur Verfügung.
Virgin America hat einige Gebühren aufgrund der gestiegenen Kerosinpreis drastisch erhöht. So wurde die Gebühr für das zweite Gepäckstück auf 50,- US-Dollar ebenso wie die Gebühr für Gepäck oberhalb der Gewichtsgrenze verdoppelt, und auch die Gebühr für den Transport von Haustieren in der Kabine wurde von 50,- auf 100,- US-Dollar massiv angehoben.
Mit sofortiger Wirkung erhebt Virgin America nun auch einen Treibstoffzuschlag in Höhe von 10,- US-Dollar für Kurzstreckenflüge sowie in Höhe von 25,- US-Dollar für Langstreckenflüge.
Virgin America hat für den Herbst einige Änderungen im Flugplan angekündigt. So werden die Kapazitäten im vierten Quartal gegenüber den ursprünglichen Planungen um 10% reduziert werden. So werden außerhalb der Hauptverkehrszeiten Flüge gestrichen werden, gleichzeitig aber auch Zusatzflüge auf der Route zwischen San Francisco und Los Angeles aufgrund der sehr hohen Nachfrage in den Flugplan aufgenommen. Es bleiben im Übrigen alle Flugverbindungen erhalten.
Virgin America erweitert im September ihr Streckennetz um eine neue Flugverbindung:
07.09.2008: New York-JFK – Las Vegas (einmal täglich)
Virgin America konnte am Freitag ihr einjähriges Bestehen mit beeindruckenden Zahlen feiern: Auf 18.000 Flügen im ersten Betriebsjahr wurden knapp 1,7 Mio. Passagiere befördert. Mittlerweile beschäftigt Virgin America über 1.300 Mitarbeiter, die mehr als 80 Flüge täglich zu insgesamt sieben Flugzielen sicherstellen. Die Flotte ist innerhalb eines Jahres auf 24 Maschinen angewachsen.
Virgin America erweitert im September ihr Streckennetz um eine neue Flugverbindung:
07.09.2008: New York-JFK – Las Vegas (einmal täglich)
Nur einen Monat nach dem Start der neuen Flugverbindung hat Virgin America mit Wirkung vom 11. Dezember 2008 aufgrund der großen Nachfrage einen zweiten täglichen Flug angekündigt.
Boston wird im Februar das achte Flugziel von Virgin America:
12.02.2009: San Francisco - Boston (zweimal täglich)
12.02.2009: Los Angeles - Boston (dreimal täglich)
Unbestätigten Presseberichten zufolge bemüht sich Virgin America um Slots für den Flughafen von Orange County, Kalifornien. Nicht bekannt ist, welche Ziele von Orange County aus angeflogen werden sollen.
Die Gerüchte haben sich bewahrheitet; Orange County wird ein neues Flugziel von Virgin America:
30.04.2009: San Francisco – Orange County (Mo – Fr fünfmal täglich, Sa & So viermal täglich)
Virgin America hat erstmals einige Zahlen zur Geschäftsentwicklung veröffentlicht. Demnach konnte bis Ende 2008 die Auslastung auf mehr als 80% verbessert werden:
4. Quartal 2007: 62,1%
2. Quartal 2008: 77,6%
3. Quartal 2008: 81,4%
4. Quartal 2008: 81,2%
Die Einnahmen, welche im vierten Quartal 2007 noch bei knapp 36 Mio. USD lagen, konnten im vierten Quartal 2008 auf 110 Mio. USD ausgebaut werden. Der operative Verlust konnte dadurch von knapp 60 Mio. USD im vierten Quartal 2007 auf „nur noch“ 27 Mio. USD im vierten Quartal 2008 reduziert werden. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 flog Virgin America einen Nettoverlust in Höhe von 175,4 Mio. USD ein. Die Höhe des Nettoverlusts für das vierte Quartal ist noch nicht bekannt. Eigenen Angaben zufolge verfügte die Fluggesellschaft zum Ende des vierten Quartals noch über Barmittel in Höhe von 68 Mio. USD.
Die Flotte von Virgin America ist mittlerweile auf 28 Maschinen der Typen Airbus A319 und A320 angewachsen.
Virgin America verändert mit Wirkung zum 5. Mai 2009 ihre Gebührenstruktur für Gepäckstücke. Passagiere mit nicht rückerstattbaren Tickets müssen für Flüge ab diesem Zeitpunkt bereits für das erste Gepäckstück eine Gebühr von 15,- USD entrichten. Im Gegenzug wird die bestehende Gebühr für das zweite und jede weitere Gepäckstück ebenfalls auf 15,- USD gesenkt. Passagiere mit erstattbaren Tickets müssen erst ab dem zweiten Gepäckstück eine Gebühr von je 15,- USD pro Gepäckstück entrichten; Passagiere der First Class trifft die Gepäckgebühr künftig ab dem dritten Gepäckstück.
Virgin America hat im ersten Quartal 2009 trotz einer Kapaziätsausweitung von fast 70% im Vergleich zum ersten Quartal 2008 die Auslastung um zwölf Prozentpunkte auf 73,1% verbessern können. Im März wurde sogar eine Auslastung von 78% erreicht. Zugleich konnte der Nettoverlust um 22,5% auf 40,306 Mio. USD reduziert werden.
Bereits seit dem 20. Mai bietet Virgin America als erste Fluggesellschaft überhaupt ihren Passagieren flottenweit einen Internetzugang während des Fluges an; je nach Flugdauer fallen hierfür Kosten zwischen 5,95 USD und 12,95 USD an.
Virgin America nimmt Mitte November Fort Lauderdale als neues Flugziel auf:
18.11.2009: Los Angeles – Fort Lauderdale (zweimal täglich)
18.11.2009: San Francisco – Fort Lauderdale (zweimal täglich)
Virgin America wirbt in ihrer Presseerklärung damit, dass man die erste Fluggesellschaft sei, die eine Nonstop-Verbindung zwischen San Francisco und Fort Lauderdale anbietet. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Verantwortlichen aber wohl noch nicht, dass Konkurrent JetBlue am gleichen Tag die Aufnahme genau der gleichen Route für den 17. November angekündigt hat.
Nachfolgend eine Übersicht über das aktuelle und künftige Angebot der Virgin America. Aufgrund der teilweise großen Entfernungen sowie der hohen Frequenzen hat Virgin America für die 15 Flugverbindungen knapp 30 Flugzeuge im Einsatz. Bemerkenswert ist auch, dass man noch keine Flugverbindung eingestellen musste:
Flughafen Ziel Sommer 2009 Winter 09/10
Los Angeles Boston 3x tgl. 19/7
Los Angeles Fort Lauderdale 2x tgl.
Los Angeles New York-JFK 5x tgl. 34/7
Los Angeles Seattle 27/7 4x tgl.
Los Angeles Washington 18/7 20/7
New York-JFK Las Vegas tgl. tgl.
San Francisco Boston 3x tgl. 3x tgl., ab 18.11. 2x tgl.
San Francisco Fort Lauderdale 2x tgl.
San Francisco Las Vegas 5x tgl. 29/7
San Francisco Los Angeles 39/7 38/7
San Francisco New York-JFK bis 5x tgl. 4x tgl.
San Francisco Orange County bis 33/7 26/7
San Francisco San Diego bis 33/7 27/7
San Francisco Seattle 27/7 3x tgl.
San Francisco Washington 3x tgl. 3x tgl.
Virgin America konnte im zweiten Quartal ihren Nettoverlust von 63,361 Mio. USD auf 15,776 Mio. USD reduzieren. Zugleich konnten die Einnahmen um 46% auf knapp 136 Mio. USD gesteigert werden. Die Auslastung verbesserte sich um 7,7 Prozentpunkte auf durchschnittlich 85,3%.
Virgin America hat im abgelaufenen dritten Quartal mit 5,1 Mio. USD erstmals einen operativen Gewinn erzielen können. Zugleich konnte der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahresquartal um 90% auf 5,94 Mio. USD reduziert werden. Die Flotte der Virgin America war im dritten Quartal durchschnittlich zu 86,6% ausgelastet, ein Plus von 5,2 Prozentpunkten im Vergleich zum dritten Quartal 2008.
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