Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion: Nordamerikanische Low Coster und Transatlantikverbindungen
Viele reden immer wieder davon, Ryanair hat als einziger europäischer LCC angekündigt, Ziele an der Ostküste ab allen Basen in Europa anfliegen zu wollen, aber in umgekehrter Richtung ist es doch erstaunlich ruhig.
Gerade in den USA herscht ein Säbelrasseln, eigentlich müßten da einige LCCs doch auch bald die Hosen fallen lassen, ob oder ob nicht.
Southwest ist ja immer wieder ein Gespenst, immerhin sind die wohl mit europäischen Flughäfen in Kontakt getreten, aber: Welche LCC-Airlines aus den USA könnte man am ehesten solche Schritte zutrauen und vor allem, mit welchen Maschinen?
Außer Southwest (Über ATA) verfügt doch kein amerikanischer LCC über Langstreckenjets. Würde eine B739 für Flüge Ostküste <-> Irland/England ausreichend (und zwar gewinnbringen) sein?
Stephan B.
25.10.2007, 19:16
Viele reden immer wieder davon, Ryanair hat als einziger europäischer LCC angekündigt, Ziele an der Ostküste ab allen Basen in Europa anfliegen zu wollen, aber in umgekehrter Richtung ist es doch erstaunlich ruhig.
Gerade in den USA herscht ein Säbelrasseln, eigentlich müßten da einige LCCs doch auch bald die Hosen fallen lassen, ob oder ob nicht.
Southwest ist ja immer wieder ein Gespenst, immerhin sind die wohl mit europäischen Flughäfen in Kontakt getreten, aber: Welche LCC-Airlines aus den USA könnte man am ehesten solche Schritte zutrauen und vor allem, mit welchen Maschinen?
Außer Southwest (Über ATA) verfügt doch kein amerikanischer LCC über Langstreckenjets. Würde eine B739 für Flüge Ostküste <-> Irland/England ausreichend (und zwar gewinnbringen) sein?
Hallo Stephan, interessante Ideen aber ich sehe momentan keinen der die grossen LCC's in Europa und den USA verbinden können.
Mit einer 737-900 die auch noch mit Zusatztanks ausgerüstet werden müsste
für Zentraleuropa kann man solche Flüge nicht gewinnbringend durchführen.
ATA muss sich erst selber konsolidieren in Form von US Militärcharter-Flüge.
Bei Ryanair muss mal erstmal abwarten ob die wirklich die Pläne umsetzen.
Es ist schwierig auf der Transatlanikroute gewinnbringend auf LCC Basis zu operieren.
Das mussten schon "People Express" und "Laker" leidvoll erfahren.
@Stephan B.
Ich teile Deine Einschätzung, dass von den nordamerikanischen Low Costern bisher niemand in Frage kommt.
Wenn man sich zunächst mögliche Flugziele überlegt, kommen sicherlich zunächst einmal die großen Metropolen an der Ostküste in Betracht. Dort müssten Basen vorhanden sein, um einen ausreichenden Zubringerservice bieten zu können. Damit scheiden schon mal diejenigen Fluggesellschaften aus, die ihren Schwerpunkt in anderen Regionen der USA und Kanada haben, d.h. AirTran, Virgin America, Skybus, Spirit Airlines sowie die kanadische WestJet. Virgin America und Skybus befinden sich im Übrigen gerade mal im ersten Jahr ihres Flugbetriebs und dürften damit schon aus diesem Grunde ihr Hauptaugenmerk darauf legen, das Geschäft überhaupt in Gang zu bekommen.
Bleibt im Grunde genommen nur noch JetBlue und Southwest, die jeweils über ein großes Zubringernetz verfügen. Southwest mag zwar auf der besagten Veranstaltung in Stockholm anwesend gewesen sein, doch hat die Fluggesellschaft bisher keinerlei Erfahrung mit Flugverbindungen ins Ausland - das gesamte Southwest-Flugnetz befindet sich innerhalb der USA. Darüber hinaus macht die Fluggesellschaft sei über 34 Jahren ununterbrochen Gewinn; von daher besteht keine unmittelbare Veranlassung, Auslandsrouten anzubieten und dann gleich auch noch über den Teich zu fliegen.
Und JetBlue tritt aktuell kürzer, nachdem sich das Wachstumstempo der vergangenen Jahre wohl als zu schnell erwiesen hat und es dadurch in 2006 zu Problemen und auch Verlusten gekommen ist.
Schließlich müsste auch das Fluggerät geeignet und vorhanden sein; eine Low Cost-Fluggesellschaft müsste Flugzeuge von der Größe eines A330 auf den Weg bringen, um über die Masse profitabel sein zu können. Entsprechendes Fluggerät ist derzeit aber nicht bei den Gesellschaften vorhanden und meiner Einschätzung nach auch nicht innerhalb so kurzer Zeit (bis 2009) in ausreichender Zahl auf dem Markt zu bekommen.
Stephan B.
25.10.2007, 23:06
@Stephan B.
Ich teile Deine Einschätzung, dass von den nordamerikanischen Low Costern bisher niemand in Frage kommt.
Wenn man sich zunächst mögliche Flugziele überlegt, kommen sicherlich zunächst einmal die großen Metropolen an der Ostküste in Betracht. Dort müssten Basen vorhanden sein, um einen ausreichenden Zubringerservice bieten zu können. Damit scheiden schon mal diejenigen Fluggesellschaften aus, die ihren Schwerpunkt in anderen Regionen der USA und Kanada haben, d.h. AirTran, Virgin America, Skybus, Spirit Airlines sowie die kanadische WestJet. Virgin America und Skybus befinden sich im Übrigen gerade mal im ersten Jahr ihres Flugbetriebs und dürften damit schon aus diesem Grunde ihr Hauptaugenmerk darauf legen, das Geschäft überhaupt in Gang zu bekommen.
Bleibt im Grunde genommen nur noch JetBlue und Southwest, die jeweils über ein großes Zubringernetz verfügen. Southwest mag zwar auf der besagten Veranstaltung in Stockholm anwesend gewesen sein, doch hat die Fluggesellschaft bisher keinerlei Erfahrung mit Flugverbindungen ins Ausland - das gesamte Southwest-Flugnetz befindet sich innerhalb der USA. Darüber hinaus macht die Fluggesellschaft sei über 34 Jahren ununterbrochen Gewinn; von daher besteht keine unmittelbare Veranlassung, Auslandsrouten anzubieten und dann gleich auch noch über den Teich zu fliegen.
Und JetBlue tritt aktuell kürzer, nachdem sich das Wachstumstempo der vergangenen Jahre wohl als zu schnell erwiesen hat und es dadurch in 2006 zu Problemen und auch Verlusten gekommen ist.
Schließlich müsste auch das Fluggerät geeignet und vorhanden sein; eine Low Cost-Fluggesellschaft müsste Flugzeuge von der Größe eines A330 auf den Weg bringen, um über die Masse profitabel sein zu können. Entsprechendes Fluggerät ist derzeit aber nicht bei den Gesellschaften vorhanden und meiner Einschätzung nach auch nicht innerhalb so kurzer Zeit (bis 2009) in ausreichender Zahl auf dem Markt zu bekommen.
Das Problem was ich auch sehe das die Classicairlines wie LH, AF/KL oder vor allem BA (nur um die grossen zu nennen) mit kampftarifen auf den Markt agieren würden wenn eine Airline X die LCC's Gateways verbinden würde.
Und wer würde sich in eine Art Asia X Quetschkommode
A330-300 reinsetzen wenn der Tarif nur unwesentlich von dem eines Classicairliner unterscheidet?
Ich will nur in die Runde werfen, dass ATA jetzt Teil von Southwest ist. Die Flieger, die die Militärtransporte machen, sind zur Zeit meist die L1011, allerdings befinden sich durchaus auch einige 757er in der Flotte der ATA.
Man sieht ja, wie es AB mit der LTU gemacht hat, man flottet ein paar Kisten um, lässt den Rest so wie es ist.
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