Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aktuelles über LTU
Entgegen den bisherigen Plänen ist man bei LTU bemüht, das Langstreckenangebot schneller auszubauen. Hierzu bemüht man sich nach Angaben des neuen Eigentümers Air Berlin um zusätzliches Fluggerät - die Rede ist von bis zu drei weiteren Maschinen. Angaben zu weiteren Strecken oder Frequenzerhöhungen wurden nicht gemacht.
Quelle: Aero (http://www.aero.de/news.php?varnewsid=3175&PHPSESSID=3f9328defc9915d71489d6962110070c)
Mit LTU und AirEvents nach Berlin-Tempelhof
Der traditionsreiche Berliner Flughafen Tempelhof wird im Herbst 2008 endgültig geschlossen. Aus diesem Grund wird LTU International Airlines im Auftrag des Veranstalters AirEvents den Flughafen Tempelhof mit einer faszinierenden Erstlandung noch einmal richtig würdigen. Am Samstag, den 8. September 2007 startet ein LTU Airbus mit bis zu 323 Passagieren um 8:30 Uhr in Düsseldorf Richtung Berlin-Tempelhof. Der LTU Airbus wird damit das größte Flugzeug sein, dass jemals auf einem kommerziellen Flug in Tempelhof gelandet ist. Tickets sind bereits ab 111 Euro inkl. aller Steuern und Gebühren nur über www.airevents.de erhältlich.
Neben dem Fug ab Düsseldorf bieten LTU und AirEvents auch einen Rundflug ab Berlin-Tempelhof mit dem Airbus A330-200 an. Tickets hierfür sind ab 89 Euro inkl. aller Steuern und Gebühren ebenfalls über www.airevents.de buchbar. Des weiteren findet an diesem Tag ein großer Reisenmarkt auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof statt mit vielen weiteren Attraktionen rund um die Fliegerei.
Der Flughafen Tempelhof war vor allem während der Kriegsjahre 1948 und 1949 von lebenswichtiger Bedeutung. Von hier aus erfolgte während der "Berliner Luftbrücke" ein Großteil der Versorgung der Berliner Bevölkerung. Bis in die 70er Jahre war der Flughafen Tempelhof mit seiner einzigartigen Architektur das Berliner "Tor zur Welt".
Quelle: LTU (http://www.ltu.de/docs/de/internal/press/press_release/2007/200704030000_Tempelhof.html)
Die LTU hat Nachwuchs in Gestalt eines A330-200 bekommen; die Maschine mit der Reg. D-ALPI ist heute von Toulouse nach Düsseldorf überführt worden.
LTU hat ihrer Homepage einen Relaunch gegönnt und tritt nunmehr farbmäßig im Design des neuen A330-200 auf.
Erste Auswirkungen der Übernahme scheinen nunmehr im Flugprogramm der LTU sichtbar zu werden: So wird das Flugziel Madrid ab dem 25. Juni nicht mehr von LTU bedient, und auch Rom wird im Sommer nur noch zweimal wöchentlich freitags und sonntags bedient, wobei die Ticketpreise schon jetzt verdächtig hoch sind.
Die LTU-Business Class wird auf den Kurz- und Mittelstrecken nicht mehr angeboten. Für Gäste, die für Abflüge im Zeitraum 01. Mai bis 31. Oktober 2007 bereits Flüge in der LTU Business Class auf einer Kurz- und Mittelstrecke gebucht haben, gilt folgendes Umbuchungsprocedere:
Alle Business Class-Kunden werden von LTU auf Economy Class umgebucht und erhalten schnellstmöglich eine Änderungsbestätigung. Der Reisepreis wird um die entsprechenden Business Class-Zuschläge reduziert und zusätzlich wird eine Gutschrift der jeweils doppelten Anzahl von Redpoints ausgestellt.
Auf allen LTU-Langstrecken wird die Business Class weiterhin angeboten.
Mehr Infos gibt es bei LTU (http://www.ltu.de/docs/de/service/current_info/ltu_aenderung/index.html).
LTU-Chef Marbach zufolge werden mittelfristig alle Mittelstreckenflugzeuge der LTU das Design der Air Berlin erhalten. Dann werden nur noch die Langstreckenflugzeuge im LTU-Design auftreten. Langfristig soll dann der Bestand an Langstreckenflugzeugen auf 25 Maschinen ausgebaut werden.
Die Folgen der Fusion mit Air Berlin haben immer größere Auswirkungen auf den Flugplan: Nunmehr sind auch Flüge nach Rom ab sofort nicht mehr bei LTU, sondern nur über den "Kooperationspartner" Air Berlin buchbar....
Das Bundeskartellamt hat sich eine Verlängerung der Genehmigungsfrist eingeräumt, da sie offensichtlich Bedenken haben. Sie wollen jetzt einige europäische Routen genauer unter die Lupe nehmen, bis sie ihr endgültiges OK geben.
Quelle (http://www.discountflieger.de/dedi/projekt01/index.php?lang=1&idcatside=2&nid=863)
Mit Berlin-Tegel nimmt LTU im Winter 2007/2008 ihr drittes Langstreckendrehkreuz in Deutschland neben Düsseldorf und München in Betrieb. Ab November fliegt LTU dann dreimal pro Woche nonstop aus der deutschen Hauptstadt nach Bangkok. Einmal pro Woche stehen die Karibik-Ziele Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Varadero auf Kuba im neuen LTU Flugplan. Die innerdeutschen und europäischen Zubringerdienste werden von Air Berlin übernommen
Ab dem 3. November wird Melbourne im US-Bundeststaat Florida das vierte Ziel von Berlin-Tegel aus aufgenommen. Jeweils samstags startet LTU im Auftrag des Rostocker Reiseveranstalters M-Touristik mit einem Airbus A330-200 in Tegel und nimmt Kurs auf die Ostküste des Sunshine-States. Die Flüge können ausschließlich über M-Touristik und in jedem ange-schlossenen Reisebüro gebucht werden.
LTU hat mit Bangkok, Phuket, New York und Miami die ersten vier Ziele für den kommenden Winterflugplan zur Buchung freigegeben. Von Düsseldorf aus geht es im Winter dreimal wöchentlich nach Miami und sechsmal wöchentlich nach New York. Bangkok steht von Düsseldorf aus sechsmal wöchentlich sowie von München und Berlin aus je dreimal wöchentlich auf dem Programm. Phuket wird im Winter ausschließlich von München aus dreimal wöchentlich bedient.
Die Ticketpreise beginnen für USA-Flüge ab 199,- €, für Bangkok ab 249,- € sowie für Phuket ab 319,- €.
Bereits zwei Tage nach der Buchungsfreigabe der ersten Langstreckenziele im kommenden Winter hat LTU die folgenden weiteren Langstreckenverbindungen zur Buchung freigeschaltet:
Düsseldorf - Las Vegas (1x wöchentlich, ab 249,- €)
Düsseldorf - Los Angeles (4x wöchentlich, ab 249,- €)
Düsseldorf - Fort Myers (2x wöchentlich, ab 199,- €)
Düsseldorf - Kapstadt (1x wöchentlich, ab 249,- €)
Düsseldorf - Windhoek (1x wöchentlich, ab 249,- €)
München - Kapstadt (2x wöchentlich, ab 249,- €)
München - Windhoek (1x wöchentlich, ab 249,- €)
Ab sofort sind für den Winter folgende weitere Langstreckenziele der LTU buchbar:
- Colombo (einmal wöchentlich ab 359,- €)
- Male (dreimal wöchentlich ab 399,- €)
- Mauritius (zweimal wöchentlich ab 379,- €)
- Mombasa (zweimal wöchentlich ab 339,- €)
- Montego Bay (einmal wöchentlich ab 449,- €)
- Puerto Plata (zweimal wöchentlich ab 349,- €)
- Punta Cana (sechsmal wöchentlich ab 369,- €)
- Samana (einmal wöchentlich ab 379,- €)
- Varadero (dreimal wöchentlich ab 349,- €)
- Cancun (zweimal wöchentlich ab 399,- €)
Ausgerechnet während der Urlaubssaison droht bei der LTU ein Arbeitskampf. Wie das Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/news/Unternehmen/Handel-Dienstleistungen/_pv/_p/200040/_t/ft/_b/1294362/default.aspx/ltu-piloten-machen-druck.html) berichtet, hat die Vereinigung Cockpit (die Gewerkschaft der Piloten) ihre Mitglieder dazu aufgerufen, bis zum 6. August an der Urabstimmung über einen Streik teilzunehmen. Zuvor waren die Tarifverhandlungen zwischen VC und der LTU gescheitert. Vor dem Ende der Abstimmung sollen auch Warnstreiks möglich sein.
LTU hat mit dem internationalen Leasingunternehmen ILFC einen Leasingvertrag über einen weiteren Airbus A330-200 geschlossen. Die Laufzeit beträgt acht Jahre; die Auslieferung erfolgt im März 2008. Damit erhöht sich die Anzahl der von der LTU bei ILFC geleasten A330-200 auf insgesamt acht Maschinen.
Bis 7.00 Uhr heute Morgen dauert ein Warnstreik bei der LTU in Düsseldorf. Nach Angaben der Gewerkschaft sollen insgesamt 11 Flüge betroffen sein; mehrere Flüge der LTU mit einem geplanten Abflug um 5.50 Uhr werden laut Homepage des Flughafens Düsseldorf daher nicht vor 8.00 Uhr starten.
Die Urabstimmung, zu der die Vereinigung Cockpit (VC), der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland, ihre Mitglieder bei LTU aufgefordert hatte, wurde am heutigen Montag, 6. August 2007, erfolgreich beendet.
Die Wahlbeteiligung lag bei 91 Prozent der zur Abstimmung aufgerufenen Mitglieder. Davon votierten 96 Prozent für die Durchführung auch unbefristeter Arbeitskampfmaßnahmen des Cockpitpersonals bei LTU. Daher muss ab sofort mit unbefristeten Streiks, die letztendlich auch für das Cockpitpersonal immer eine „Ultima Ratio“ darstellen, gerechnet werden.
Quelle: Vereinigung Cockpit (http://www.vcockpit.de/presseaktuell.php?artikel=166)
Das Bundeskartellamt hat Dienstagabend die Übernahme der LTU durch die Air Berlin PLC ohne Auflagen genehmigt.
Jetzt darf gewettet werden, wann nach "dba" auch die "LTU" von der Bildfläche verschwindet...
Hier die Pressemitteilung der Air Berlin PLC:
Kartellamt genehmigt LTU-Übernahme
08.08.2007
Das Bundeskartellamt hat Dienstagabend die Übernahme der LTU durch die Air Berlin PLC ohne Auflagen genehmigt. Air Berlin hatte bereits Ende März angekündigt, die Düsseldorfer Fluggesellschaft kaufen zu wollen und dafür eine Kapitalerhöhung vorgenommen sowie eine Wandelanleihe platziert. Als Kaufpreis waren 140 Millionen Euro vereinbart worden. Außerdem wurden 200 Millionen Euro für die Übernahme von Altschulden bereitgestellt.
Air Berlin-Vorstandsvorsitzender Joachim Hunold begrüßte die Entscheidung des Kartellamts: "Jetzt haben wir endlich die strategische Weichenstellung, die wir uns schon lange gewünscht haben. Bedauerlich ist nur, dass der Prüfungsprozess durch die Behörde so lange gedauert hat. Dadurch sind uns Synergie-Effekte verloren gegangen, die wir gerne noch in diesem Jahr realisiert hätten. So konnten wir beispielsweise unsere Sommerflugpläne nicht aufeinander abstimmen."
Von 2008 an erwartete der Air Berlin-Vorstand durch die Übernahme Kosteneinsparungen zwischen 70 und 100 Millionen Euro jährlich. "Ob wir dieses Ergebnis jetzt noch erreichen können, hängt nicht unwesentlich vom Ausgang der Tarifverhandlungen ab, die derzeit mit den LTU-Piloten geführt werden", erklärte Hunold.
Die LTU betreibt derzeit 27 Flugzeuge und beschäftigt nahezu 2.800 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen 1,06 Milliarden Euro Umsetz und beförderte 5,7 Millionen Passagiere. Rechtlich bleibt die LTU auch nach der Übernahme ein selbstständiges Unternehmen.
Quelle: Air Berlin (http://www.airberlin.com/site/index.php?page=start.php&LANG=deu&all=1)
Entgegen den ursprünglichen Planungen wird die LTU im Winter nicht von Düsseldorf aus nach Las Vegas fliegen; die ursprünglich seit Anfang Juni buchbare Flugverbindung wurde aus dem Buchungssystem herausgenommen.
Und schon wieder scheint es eine Langstreckenverbindung der LTU ab Düsseldorf erwischt zu haben: Das Flugziel Los Angeles, das ursprünglich bereits Ende Juni für den Winter freigegeben worden war und im Winter viermal wöchentlich bedient werden sollte, ist nur noch bis 29. Oktober buchbar.
Air Berlin will den Flughafen Düsseldorf nach Worten von AB-Chef Hunold zum Drehkreuz für die Langstreckenflieger der LTU ausbauen. Die Langstreckenverbindungen ab Düsseldorf sollen dazu durch das dichte Zubringernetz der Air Berlin-Flotte gefüllt werden. Damit verbunden ist auch der Imagewechsel vom Ferien- zum Businessflieger. Bereits im Mai hatte LTU angekündigt, die Business Class ihrer Langstreckenmaschinen aufwerten zu wollen, um der entsprechenden Marktnachfrage gerecht werden zu können.
Neben Zielen in den USA sollen dann laut Hunold auch asiatische Ziele wie Peking, Shanghai und Delhi angeflogen werden. Und da Hunold im Übrigen davon spricht, dass derzeit entsprechende Untersuchungen zum Markenauftrtt laufen und eine "firmenübergreifende Identität" herbeigeführt werden soll, dürfte es keine große Überraschung sein, wenn schon bald der traditionsreiche Name LTU von der Bildfläche verschwinden wird.
Tja, es sieht wohl nicht danach aus, als würde dieser Thread noch übermäßig lange aktuell bleiben. Schade eigentlich...
Am Montagabend haben sich die Geschäftsführung der Düsseldorfer LTU und die Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf einen Mantel- und Vergütungstarifvertrag für das LTU-Kabinenpersonal geeinigt.
Die Flugbegleiter der LTU erhalten rückwirkend ab 1. Januar 2007 eine dreiprozentige Gehaltserhöhung und zusätzlich weitere 2 Prozent ab 1. Juli 2008. Die Laufzeit des Vergütungs-Tarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2008. Der gleichzeitig vereinbarte Manteltarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2010.
Quelle: LTU (http://www.ltu.de/docs/de/internal/press/press_release/2007/200708200000_EinigungKabine.html)
Wie N-TV (http://www.n-tv.de/841888.html) momentan meldet, könnte der Name LTU nun doch von der Bildfläche verschwinden. Dies werde derzeit geprüft, eine Entscheidung dazu wird es vorraussichtlich Mitte September geben. Dies hatte Thomas ja bereits am vergangenen Sonntag gepostet.
Entscheidend für diesen Schritt sei angeblich der Markteintritt der Lufthansa in Düsseldorf. In meinen Ohren klingt dies eher nach einer faulen Ausrede. :mad:
Ein Sprecher der LTU hat heute die hier bereits gemeldeten Streichungen der Flugverbindungen von Düsseldorf nach Las Vegas und Los Angeles bestätigt:
Quelle (http://www.aero.de/news.php?varnewsid=4469)
Am 1. Mai 2008 startet LTU eine Neuauflage des sog. Polarflugs. Tickets für diesen zwölfstündigen Rundflug mit einem Airbus vom Typ A330-200 sind ab sofort zum Sonderpreis von 333,- € erhältlich.
Das Ende der Marke "LTU" wird scheinbar langsam eingeläutet:
Air Berlin integriert LTU zügig 20.09.2007
Touristische Fernflüge weiter unter dem Namen LTU / Mittelstrecken- und Langstrecken-Linienverkehr unter Air Berlin-Flagge / Ab 129 Euro in die USA
Auch nach der Integration in die Air Berlin-Gruppe fliegt die LTU auf den touristischen Fernstrecken weiter mit ihrem traditionellen Logo. Im Mittelstrecken- und im Langstrecken-Businessverkehr starten die Jets künftig jedoch unter dem Namen Air Berlin. Die LTU bleibt weiterhin ein rechtlich selbstständiges Unternehmen unter dem Dach der Air Berlin PLC, wird jedoch vollständig über Air Berlin vermarktet.
Der Air Berlin-Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold, der in Kürze auch Aufsichtsratsvorsitzender der LTU wird, erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Düsseldorf: "Obwohl es mehrere Gründe gab, den Namen LTU aufzugeben, haben wir uns zu der Teillösung entschlossen. Auf den traditionellen touristischen Fernstrecken, beispielsweise in die Dominikanische Republik, nach Südafrika, Kuba oder nach Thailand, werden wir weiter unter dem LTU-Logo fliegen. Nicht jedoch auf den Mittelstrecken und den neuen Business-Langstrecken.
Zu den europäischen Zielen hat Air Berlin in den letzten Jahren einfach mehr Kompetenz aufgebaut, während die LTU auf diesen Routen laufend Marktanteile verloren hat. Und weil Air Berlin inzwischen auch einen hohen Anteil an Geschäftsreisenden als Kunden hat, macht es Sinn, die Business-Strecken in die USA und nach China unter dem Label Air Berlin zu betreiben. International kann sich kaum jemand etwas unter den drei Buchstaben 'LTU' vorstellen. Der Name 'Air Berlin' hingegen ist selbsterklärend. 'Air' steht für Fluggesellschaft und 'Berlin' für die Hauptstadt Deutschlands. Unser Ziel ist es, Strecken auch dadurch rentabel zu machen, indem wir Gäste in den Zielgebieten gewinnen."
Business Class mit höchstem Komfort
Auf den Fernstrecken nach New York, Los Angeles, Miami, Fort Myers, Peking und Shanghai will Air Berlin die Business Class deutlich aufwerten. Während es auf den touristischen Routen eine erheblich verbesserte "Relax Class" geben wird, die die bisherige Business Class ablöst, werden in der "Premium Business Class" jeweils 30 hochkomfortable "Contour"-Sitze installiert, die sich bis in die Waagerechte verstellen lassen. Bis zum Abschluss der Umrüstung, die im Oktober beginnt, werden verbesserte Business-Sitze eingebaut. "Mit der neuen Premium Business Class haben wir dann ein Produkt, mit dem wir uns gegenüber jedem Mitbewerber sehen lassen können", sagte Joachim Hunold. "Ohne Air Berlin hätten wir das unseren Gästen nie bieten können", erklärte LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach. Er kündigte auch an, dass es in der Economy Class ab 1. November den einfachen Flug von Düsseldorf nach New York schon ab 129 Euro geben wird – inklusive aller Steuern und Gebühren. Für einen innerdeutschen Zubringer kommen 40 Euro hinzu. Die Flüge sind ab Freitagmittag unter airberlin.com im Internet, im Service-Center von Air Berlin (01805 – 737 800) oder im Reisebüro buchbar.
Kooperation mit chinesischer Airline
Für die China-Flüge hat Air Berlin einen Partner gewonnen: Hainan Airlines, die viertgrößte Fluggesellschaft des Landes. Mit ihren 125 Jets fliegt sie allein von Peking aus 50 Städte ins Reich der Mitte an. Gästen, die mit Air Berlin von Düsseldorf nach Peking fliegen, mangelt es also demnächst (wenn die Flugpläne aufeinander abgestimmt sind) nicht an Anschlussmöglichkeiten. Hainan Airlines plant im
Gegenzug die Aufnahme einer Verbindung Peking-Berlin, für die Air Berlin die Zu- und Abbringerflüge innerhalb Deutschlands und Europas realisieren wird. "Mit dieser Partnerschaft haben wir eine solide Basis für unser China-Geschäft geschaffen", sagte Joachim Hunold. Hainan Airlines sei ein mit Air Berlin vergleichbarer Qualitätscarrier, der zur 'HNA Group' gehöre, die auch noch in den Bereichen Airport Management, Hotel Management und Touristische Dienstleistungen tätig sei. Die Airline-Sparte habe sich mit ihrem guten Service bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen geholt.
Einheitliches Top Bonus-Programm
Die Flugzeuge von Air Berlin und LTU starten künftig im gleichen Layout. Auch die Flugbegleiter der LTU werden die Uniformen tragen, die die Stardesignerin Jette Joop für Air Berlin entwickelt hat. Für die gesamte Air Berlin-Gruppe gilt ab 1. November ein einheitliches Top Bonus-Programm, mit dem Meilen für Freiflüge gesammelt werden können. Meilen können bei allen Gesellschaften der Air Berlin-Gruppe erflogen und eingesetzt werden.
Quelle: Air Berlin (http://www.airberlin.com/site/pressnews_dr.php?LANG=deu&ID=664)
Eine LTU-Maschine hat heute kurz nach dem Start in Düsseldorf Teile der Triebwerksverkleidung verloren. Die Maschine, die auf dem Weg nach Thessaloniki war, kehrte daraufhin sicher zum Flughafen Düsseldorf zurück.
Die Ursache ist noch nicht bekannt.
Am Montag ist es bei der LTU zu einem erneuten Zwischenfall gekommen, als man auf einem Flug von Düsseldorf nach Miami wegen eines Triebwerkausfalls außerplanmäßig in Jacksonville landen musste. Auch in diesem Fall ist die Ursache noch nicht bekannt.
Wie Air Berlin heute erst mitteilt, scheidet der langjährige LTU-Geschäftsführer Marbach bereits mit dem morgigen Freitag aus dem Unternehmen aus.
Pressemitteilung (http://www.airberlin.com/site/pressnews_dr.php?LANG=deu&ID=752)
Was schon lange zu erwarten war, hat Air Berlin-Chef jetzt gegenüber der Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/air-berlin-chef-kuendigt-hoehere-preise-und-streckenstreichungen-an-301829/) bestätigt: In absehbarer Zeit werde es nur noch die Marke "Air Berlin" geben und die Marke "LTU" nicht mehr geben.
:(:(
Schade, sehr schade das ganze. Mal schauen, was da noch so passieren wird und ob Air Berlin zurück zu den Wurzeln, sprich der Kurz und Mittelstrecke gehen wird. Die Langstrecke dürfte sich eigentlich nicht wirklich mehr lohnen.
Und dann hätte man das, was schon immer vorausgesagt wurde.
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