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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reisebericht: Orlando, Daytona, Space Center Teil 1


Holger
05.04.2008, 21:22
Letzten Montag ging es dieses Jahr das erste Mal über den Atlantik. Weitere drei Trips werden bis Ende des Jahres folgen. Ziel bei der ersten Atlantiküberquerung war Orlando!
Los ging es für mich um kurz nach 9 Uhr, als ich mich mit meiner japanischen Limo auf den Weg nach Frankfurt machte. Gebucht Anfang Dezember bei einer der Fliegenpreisaktionen wurde ich von diversen Seiten vor und während der Reise bestens mit Infos versorgt. Das erste Dank geht an jte, der mir den schönen Tipp gab, in Frankfurt an der S-Bahn-Station Stadion zu parken. Die Gebühren direkt am Airport sind ja nicht gerade sehr gastfreundlich ;).
Begleiten auf diesem Trip sollte mich Ich1986, der aus Herford mit der Bahn anreiste. Da das Ganze auch ohne Hast ablaufen sollte, entschieden wir uns für das Zusatzinvestment Platzreservierung, was angesichts voller Flüge auch nicht von Nachteil sein sollte.

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Takeoff in Frankfurt
http://www.youtube.com/watch?v=a2-aSJu511Q

So trafen wir uns trotzdem recht zeitig etwa 4 Stunden vor Abflug, checkten ein und begaben uns Richtung Flugsteig A. In den Tagen vor unserem Abflug hatte Condor auf den Langstreckenflügen teils mehrere Stunden Delay. Wir sollten jedoch Glück haben und mit einer guten halben Stunde wegkommen. So schlenderten wir noch was im Flugsteig auf und ab, analysierten die neuesten politischen Entwicklungen in Berlin und in Hessen, bevor dann die D-ABUC etwa 1,5 Stunden vor unserem Abflug eintrudelte. Deutlich vor uns sollte eigentlich der A333 von LH Richtung Orlando abheben, wurde jedoch erst eine Stunde vor Abflug aus der Halle zum Gate geschleppt was zu einem Delay von einer Stunde führen sollte…aber zu diesem LH-Flieger später noch mehr! 10 Minuten vor unserem geplanten Abflug startete dann das Boarding der 239 Passagiere. Da wir mit Reihe 36 relativ weit hinten reserviert hatten ( max 45 ), waren wir beim ersten Schwung dabei. Es sollten allerdings kurz vor dem Jet nochmal zu einer Wartezeit von 15 Minuten kommen, da auf dem vorherigen Flug einige Passagiere unbedingt eine Absicherung für ihre Badewanne mitnehmen wollten und dementsprechend sicherlich rein zufällig einige Schwimmwesten fehlten…..da wir ja durchaus einige Minuten über Wasser fliegen sollten, musste natürlich erst Ersatz beschafft werden.

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Ich bin bereits einmal DE 763 geflogen, 1999 von CGN nach PMI. Schon etwas lange her um einen direkten Vergleich zu der roten Konkurrenz zu ziehen, mit denen ich letztes Jahr nach Las Vegas geflogen bin. Es gibt in den Foren ja diverse Fans des roten und des gelben Lagers, wobei es sich natürlich jedes Mal um rein subjektive Eindrücke handelt. Der erste Eindruck war positiv. Der Sitz an sich bietet reichlich Platz. Man muss sich nur vorstellen, dass ua unsere Freunde von der Insel in der 763 mit einer 2-4-2 Configuration fliegen. Auch der Sitzabstand scheint mir einen Tick besser als im roten Lager zu sein. Mit etwa 30 Minuten Verspätung verließen wir dann das Gate. Der LH-333 stand immer noch am seinem selbigen… Die Flugzeit wurde mit 10 Stunden und 30 Minuten berechnet und sollte uns an Köln vorbei Richtung London, Cork, Shannon, St. Johns, New York, Jacksonville direkt nach Orlando führen! Mit Vollgas gings dann auf der Runway 25R in den bedeckten Himmel. Nach einigen Kurven legten wir bei Sonnenschein über den Wolken Kurs auf London an, über Monterbaur hinweg und zwischen Köln und Düsseldorf hindurch. Mein nächster Langstreckenflug geht ja von DUS-International nach Chicago. Wenn ich mir in Frankfurt so die Startperformance anschaue, hoffe ich das in Lohausen alle Dachziegel auf den Dächern bleiben ;-)! Mit dem Service ließ sich die Crew Zeit. Erfolgte sowohl bei Continental als auch bei LTU praktisch sofort nach dem Erlischen der Anschnallzeichen die erste Getränkerunde, so mussten wir bei Condor eine gute Stunde warten, dann etwas später auch die erste Mahlzeit des Fluges. Die Auswahl bestand zwischen Rindergeschnetzelten und Pasta. Wir entschieden uns beide für die Fleischvariante, die jedoch zum einen sehr übersichtlich war und zum anderen unsere Geschmacksnerven nicht so ganz touchte. Als Ergänzung gönnten wir uns später noch für 5 Euro die angebotene Snackbox mit Wurst, Brot und ein paar Süßigkeiten. Die Crew erwähnte auch direkt, dass weitere Getränkerunden eher die Ausnahme bleiben (gab noch 2) und stattdessen die Theke am hinteren Ende der Maschine zur Selbstbedienung aufgebaut wäre. Naja, dies führte im weiteren Verlauf des Fluges zu dem einen oder anderen Stau. Hätte man vielleicht besser lösen können. Etwa zur Mitte des Fluges gab es dann eine verpackte kleine Waffel gefolgt von einem heißen Tuch.

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Über dem Atlantik gab es dann auch die ersten kleinen Wackler, welche sich mit zunehmender Flugdauer verstärkten. Grund dafür war laut Cockpit der Jetstream, welcher von vorne mit bis zu 270 Stundenkilometern pustete ;-)! Über Neufundland nahm das dann so einen Umfang an, dass das Kommando „Cabincrew be seated“ von vorne kam. Nach etwa 5 Minuten aber wieder widerrufen wurde. Ebenso erblickten wir rechts, höher neben uns einen A330, welchen wir nicht genau identifizieren konnten, welcher uns aber überholte. Wie sich nach der Landung in Orlando herausstellen sollte, war dies wohl unser LH 330, der dort schon deutlich vor uns gelandet sein muss. Frage an die Experten…hat der 330 eine so viel bessere Performance in der Luft als die 767? Naja, nachdem wir NYC rechts liegen ließen, gab es dann etwa 2 Stunden vor der Landung das zweite Essen, bestehend aus einem kalten Minischnitzel samt Zubehör. Auch nicht die Ausgeburt einer Köstlichkeit. Mittlerweile zeigte sich auch, dass die Sitze ihre beste Zeit schon hinter sich haben, den mit zunehmender Flugdauer wurde das Sitzen reichlich unbequem. Die Sonne verschwand und wir starteten auf der Höhe von Jacksonville unseren Anflug auf Orlando. Über Daytona Beach ging es über ein Lichtermeer recht knackig in den Anflug auf die 17L. Viel Metall in der Luft um uns herum. Die Landung erfolgte dann on time und damit waren wir in Orlando angekommen.

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Eingangsbereich
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Poolbereich
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Unser US-Paket
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Nachbarhotel was gut als Orientierung dient
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Da die Cam später nicht mehr wollte hier das einzige Bild aus dem Zimmer;-)
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Damit waren wir aber noch nicht in unserer Unterkunft. Zuerst stand die Einreise an. Diese gestaltete sich sehr langwierig zu so später Stunde obwohl wir der einzige Flug weit und breit waren. Etwa 45 Minuten verbrachten wir in der Schlange, schnappten unsere Koffer und begaben uns zum Dollar-Schalter um Dollars umzutauschen…nein um unseren Mietwagen in Empfang zu nehmen;-). An dieser Stellen vielen Dank an Flo511 für die vorzügliche Buchungsgestaltung des Mietwagens und der Unterkunft ! Während an dem Alamo-Schalter eine Megaschlange war, gings bei uns recht zügig. Rüber ins Parkhaus und unsere amerikanische Kompaktvariante in Besitz genommen. Doch oh weh….Automatikschaltung! In diesem Moment musste ich an FLY_4U denken …ein Spezialist für Automatikgetriebe1 Mit gemeinsamen Anstrengungen brachte ich das Wägelchen dann aber unter Kontrolle und los ging es Richtung Hotel. Die genaue Position war uns allerdings nicht bekannt, nur die Interesse auf dem International Drive. Dieser ist jedoch lang und so bog ich dann erstmal links ab…der User Dobal wird jetzt sagen „endlich“…., aber es wäre nun mal rechts herum richtig gewesen….nach links ging es nur ins Niemandsland  und damit meine ich nicht den Wohnort von Andrea Ypsilanti! Nach einer Info in Form einer Tankstelle schwenkte ich die Karre rum Richtung Norden. Nach mehreren Meilen entdeckte Ich1986 tatsächlich unsere Unterkunft auf der linken Seite, das La Quinta Inn. Was machte ich? Bog natürlich links ab. Dies war jedoch die Zufahrt auf die Interstate 4. So mussten wir erstmal eine große Schleife fahren bevor wir wieder auf den International Drive kamen und diesmal rechtzeitig abbogen. Ich hielt schon immer nach einem Denny’s Ausschau, da der Empfehler der Unterkunft, FLY_4U, auch sehr angetan war von der Kochkünsten dieser Kette und ein Exemplar direkt vor unserer Unterkunft sein sollte. So fielen wir dann um 22.30 Uhr Ortszeit total alle ins Bett und waren sofort weg.

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Natürlich haben wir uns im Vorfeld Gedanken gemacht, wie wir die drei vollen Tage mit Inhalt füllen. Es war klar, dass wir einen Tag mit einem Parkbesuch verbringen wollten, aber welchen? Wir entscheiden uns für den Universal Park, eine richtige Wahl wie sich zeigen sollte. Nach dem brauchbaren Frühstück warteten wir auf den kostenlosen Shuttlebus, welcher uns kostenlos in etwa 5 Minuten zum Universal Park bringen sollte. Der Universal Park besteht aus 2 einzelnen Parks, dem Motion Picture Park und dem Island of Adventures. Eintritt für beide Parks zusammen kostet inklusive Steuern knapp 90 Dollar. Bereits an den wenigen geöffneten Kassen machte sich ein Vorteil der Jahreszeit bemerkbar….schönes Wetter aber noch relativ wenig Besucher verbunden mit kurzen bzw keinen Wartezeiten. Ich1986 steht ja mehr auf Adventures als ich, also machte er sich erstmal auf die Achterbahn welche nach dem Filmhelden Hulk benannt ist. Dieses Spektakel schaute ich mir genau wie die Freefalltowers von unten an und stieg erst bei der sehr gut gemachten Spidermann-3D-Animation ein.


Was für feste Mägen
http://www.youtube.com/watch?v=wVGw6LQ2KOs

Folgend kam dann die Toon Lagoon dran…mit der steilsten Wasserrutsche die jemals gebaut wurde. Ich kann nur sagen das Fergie hier recht hatte….wir waren noch nie so nass jenseits der Dusche ;-)! Aber war echt toll!

http://www.youtube.com/watch?v=mp7L_SpxuDw

Weiter ging es in den Bereich Jurassic Park, wo die Hauptattraktion, eine Rafting-Tour, leider dicht war. Daneben sind noch zwei weitere Sachen erwähnenswert. Einerseits die Fire & Ice Achterbahnen, zwei ineinander verschlungene Streckenverläufe. Nähere Infos dazu bei Ich1986 ;-). Dann noch der versunkene Tempel des Poseidon. Wieder eine toll animierte Show mit vielen schönen Effekten.

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Bevor wir nun in den eigentlichen Universal Studio-Park wechselten, stärkten wir uns erstmal bei Starbucks und dann im örtlichen Hard Rock Cafe, mitten unter einem schönen Cadillac der mir irgendwie bekannt vor kam….war es nicht dieser hier:

http://www.youtube.com/watch?v=bcNKOlAZeLw

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Leider noch nicht auf:
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Aber zu Apu konnte man schon:
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