Thomas
12.7.2008, 10:34
Eine der größten US-Fluggesellschaften ist die Alaska Airlines mit Sitz in SeaTac im US-Bundesstaat Washington. Wie schon der Name der Gesellschaft darauf hinweist, liegt der Schwerpunkt des Streckennetzes im Nordwesten der USA. Alaska Airlines verfügt über zwei Hubs, welche am Flughafen Seattle-Tacoma International und am Flughafen Anchorage International angesiedelt sind.
Die Anfänge der Fluggesellschaft reichen bis in das Jahr 1932 zurück, als ein gewisser Linious McGee die "McGee Airways" gründete und mit einer dreisitzigen Maschine von Anchorage aus den Flugbetrieb aufnahm. Bereits 1934 fusionierte McGee Airways und Star Air Service zur damals größten Fluggesellschaft Alaskas mit insgesamt 22 Maschinen. Im Jahre 1937 kaufte man die Alaska Interior Airlines; noch im gleichen Jahr verkaufte McGee die Star Air Service, welche fortan als Star Air Lines firmierte. Im Jahre 1942 erwarb die Star Air Service abermals in Alaska drei kleine Fluggesellschaften und änderte dabei abermals ihren Namen in "Alaska Star Airlines". Nach nur zwei weiteren Jahren erhielt die Fluggesellschaft schließlich ihren heutigen Namen "Alaska Airlines".
Im Jahre 1972 konnte Air Alaska eine Existenz bedrohende finanzielle Krise durch ein neues Management, welche die finanziellen Rahmenbedingungen neu ordnete und umfangreiche Änderungen auch zur Verbesserung des Kundenservice und der Pünktlichkeit umsetzte, meistern. Innerhalb nur eines Jahres kehrte man wieder in die Gewinnzone zurück. Ende der 70er Jahre umfasste die Flotte der Alaska Airlines 10 Flugzeuge, welche insgesamt 11 Flugziele in Alaska und Washington bediente.
Die Deregulierung der US-Luftfahrt im Jahre 1979 nutzte Alaska Airlines für eine massive Expansion über die Grenze des US-Bundesstaates Alaska hinaus. Nachdem man in 1979 zunächst den Flugverkehr nach Portland und San Francisco aufgenommen hatte, wurde in den folgenden fünf Jahren das Streckennetz u.a. nach Südkalifornien, Oakland, San Jose und Phoenix erweitert.
1985 wurde die Alaska Air Group als Holdinggesellschaft gegründet, welche ein Jahr später die Fluggesellschaften Horizon Air und Jet America aufkaufte. Jet America ist 1987 schließlich in der Alaska Airlines aufgegangen.
Im Jahre 1988 wurde erstmals Mexiko in den Flugplan aufgenommen, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde auch der ferne Osten Russlands in den 90er Jahren angeflogen. Die großen Zentren im Osten der USA werden dagegen erst seit wenigen Jahren bedient; den Anfang machte im Jahre 2000 eine Verbindung nach Chicago, gefolgt von Flugverbindungen nach Boston, Miami, Newark, Orlando und Washington. Seit Ende 2007 steuert Alaska Airlines schließlich auch Ziele auf Hawaii an. Aktuell umfasst das Streckennetz 56 Flugziele in den USA, Kanada und Mexiko; als weiteres Flugziel ist bereits Kaluhui auf Hawaii angekündigt worden:
17.07.2008: Seattle – Kaluhui (täglich mit Boeing 737-800)
31.10.2008: Anchorage – Kaluhui (saisonal dreimal wöchentlich bis 25. April 2009 mit Boeing 737-800)
Die Flotte besteht aus 115 Maschinen der Typen MD-80, Boeing 737-400, Boeing 737-400 Combi, Boeing 737-700, Boeing 737-800 und Boeing 737-900. Die vier Maschinen des Typs MD-80 sollen jedoch noch vor Ablauf des Leasingzeitraums ausgeflottet werden.
Im vergangenen Jahr beförderte Alaska Airlines ingesamt 17,552 Mio. Passagiere; die durchschnittliche Auslastung betrug dabei 76,2%.
Alaska Air gehört zwar keinem Luftfahrtbündnis an, ist aber mit zahlreichen großen Fluggesellschaften (u.a. American Airlines, Continental Airlines, Delta Air Lines, Northwest Airlines, Qantas, Air France-KLM, British Airways und Cathay Pacific) durch Codeshare-Vereinbarungen verbunden.
Die Anfänge der Fluggesellschaft reichen bis in das Jahr 1932 zurück, als ein gewisser Linious McGee die "McGee Airways" gründete und mit einer dreisitzigen Maschine von Anchorage aus den Flugbetrieb aufnahm. Bereits 1934 fusionierte McGee Airways und Star Air Service zur damals größten Fluggesellschaft Alaskas mit insgesamt 22 Maschinen. Im Jahre 1937 kaufte man die Alaska Interior Airlines; noch im gleichen Jahr verkaufte McGee die Star Air Service, welche fortan als Star Air Lines firmierte. Im Jahre 1942 erwarb die Star Air Service abermals in Alaska drei kleine Fluggesellschaften und änderte dabei abermals ihren Namen in "Alaska Star Airlines". Nach nur zwei weiteren Jahren erhielt die Fluggesellschaft schließlich ihren heutigen Namen "Alaska Airlines".
Im Jahre 1972 konnte Air Alaska eine Existenz bedrohende finanzielle Krise durch ein neues Management, welche die finanziellen Rahmenbedingungen neu ordnete und umfangreiche Änderungen auch zur Verbesserung des Kundenservice und der Pünktlichkeit umsetzte, meistern. Innerhalb nur eines Jahres kehrte man wieder in die Gewinnzone zurück. Ende der 70er Jahre umfasste die Flotte der Alaska Airlines 10 Flugzeuge, welche insgesamt 11 Flugziele in Alaska und Washington bediente.
Die Deregulierung der US-Luftfahrt im Jahre 1979 nutzte Alaska Airlines für eine massive Expansion über die Grenze des US-Bundesstaates Alaska hinaus. Nachdem man in 1979 zunächst den Flugverkehr nach Portland und San Francisco aufgenommen hatte, wurde in den folgenden fünf Jahren das Streckennetz u.a. nach Südkalifornien, Oakland, San Jose und Phoenix erweitert.
1985 wurde die Alaska Air Group als Holdinggesellschaft gegründet, welche ein Jahr später die Fluggesellschaften Horizon Air und Jet America aufkaufte. Jet America ist 1987 schließlich in der Alaska Airlines aufgegangen.
Im Jahre 1988 wurde erstmals Mexiko in den Flugplan aufgenommen, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde auch der ferne Osten Russlands in den 90er Jahren angeflogen. Die großen Zentren im Osten der USA werden dagegen erst seit wenigen Jahren bedient; den Anfang machte im Jahre 2000 eine Verbindung nach Chicago, gefolgt von Flugverbindungen nach Boston, Miami, Newark, Orlando und Washington. Seit Ende 2007 steuert Alaska Airlines schließlich auch Ziele auf Hawaii an. Aktuell umfasst das Streckennetz 56 Flugziele in den USA, Kanada und Mexiko; als weiteres Flugziel ist bereits Kaluhui auf Hawaii angekündigt worden:
17.07.2008: Seattle – Kaluhui (täglich mit Boeing 737-800)
31.10.2008: Anchorage – Kaluhui (saisonal dreimal wöchentlich bis 25. April 2009 mit Boeing 737-800)
Die Flotte besteht aus 115 Maschinen der Typen MD-80, Boeing 737-400, Boeing 737-400 Combi, Boeing 737-700, Boeing 737-800 und Boeing 737-900. Die vier Maschinen des Typs MD-80 sollen jedoch noch vor Ablauf des Leasingzeitraums ausgeflottet werden.
Im vergangenen Jahr beförderte Alaska Airlines ingesamt 17,552 Mio. Passagiere; die durchschnittliche Auslastung betrug dabei 76,2%.
Alaska Air gehört zwar keinem Luftfahrtbündnis an, ist aber mit zahlreichen großen Fluggesellschaften (u.a. American Airlines, Continental Airlines, Delta Air Lines, Northwest Airlines, Qantas, Air France-KLM, British Airways und Cathay Pacific) durch Codeshare-Vereinbarungen verbunden.