Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flugbereitschaft der Bundeswehr
Nach Angaben der Bundesregierung ist die Flugbereitschaft der Bundeswehr in diesem Jahr (bis zum 18. Juni) bereits 70mal im Rahmen ihres Afghanistan-Einsatzes zum Lufttransportstützpunkt Temez in Usbekistan geflogen. Dabei kam 53mal ein Airbus A310 und 17mal eine Transall C-160 zum Einsatz.
Die durchschnittliche Flugzeit nach Temez beträgt 14 Stunden. Die Kosten für eine Flugstunde setzt die Bundesregierung beim Airbus A310 mit 11.254,- Euro und bei der Transall C-160 mit 13.018,- Euro an.
Darüber hinaus gab es für die Flugbereitschaft glücklicherweise nur fünf medizinische Evakuierungsflüge zwischen Afghanistan und Köln/Bonn.
Weitere Einzelheiten sind in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ zur Auslastung der Flugbereitschaft der Bundeswehr in der Bundestags-Drucksache 16/9920 nachzulesen.
Ein Lazarettflugzeug der Bundeswehr ist heute von Köln/Bonn aus nach Afghanistan gestartet, um dort drei verletzte Bundeswehrsoldaten aufzunehmen. Die Rückkehr der Maschine wird voraussichtlich gegen Mitternacht erfolgen.
Ein Teil der Flugbereitschaft soll mit der Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens Berlin-Brandenburg-International in den Osten verlegt werden. Entgegen den bisher bekannten Überlegungen sollen dabei auch die zwei Airbus-Maschinen zum Transport von Regierungsmitgliedern in Berlin stationiert werden. Der militärische Bereich soll hingegen auch zukünftig in Köln/Bonn verbleiben.
Quelle (http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2598282)
Aufgrund eines Defekts am Airbus A310 "Konrad Adenauer" der Flugbereitschaft musste Bundespräsident Köhler in der vergangenen Woche mit einer Linienmaschine der Air China von den Paralympischen Spielen in Peking nach Deutschland zurückreisen. Dem Vernehmen nach hat ie Abgasanzeige eines Triebwerks nicht funktioniert.
Nun berichtet die Berliner Presse (http://www.morgenpost.de/berlin/article1003716/Flugbereitschaft_zieht_von_Koeln_nach_Berlin.html) , dass die Flugbereitschaft der Bundeswehr ab 2012 ihren Hauptsitz zum neuen Flughafen Berlin-Brandenburg-International verlegt. Entgegen den bisherigen Verlautbarungen sollen dem Bericht zufolge dort auch die Airbus-Maschinen stationiert werden.
Lassen wir uns überraschen, ob es tatsächlich so kommen wird.
Edit
Da waren wohl wieder die Wunschträume von Berliner Politikern die Quelle: Das Bundesverteidigungsministerium jedenfalls hat die Meldung von einem Totalumzug als falsch zurückgewiesen.
Quelle (http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=19897606)
Der Bund baut bis 2011 am Flughafen Berlin-Brandenburg-International ein eigenes Terminal nebst Verwaltungsgebäuden für Staatsgäste und die Flugbereitschaft. Die Kosten sollen sich auf 125 Mio. Euro belaufen.
Mehr (http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-BBI-Bundesregierung;art18614,2768149)
werden künftig drei Hubschrauber, zwei „VIP-Versionen“ des Airbusses sowie sechs Maschinen für Mittelstrecken in Schönefeld stationiert.
:( Schade eigentlich, in Köln hätten die sich auch gut gemacht ...
Ich staune, dass man sich solchen Luxus in diesen Zeiten leisten kann. Ein eigener Flughafen im Flughafen.
Meinen die mit den VIP-Airbussen die neuen A340er, die eiegentlich für den CGN vorgesehen waren?
Gerade durch Zufall auf Flugzeugbilder (http://flugzeugbilder.de/show.php?id=842635) entdeckt:
Gruss
Heinz
Gerade durch Zufall auf Flugzeugbilder (http://flugzeugbilder.de/show.php?id=842635) entdeckt:
Gruss
Heinz
Ist denen die Farbe an der Kiste ausgegangen?
Ist denen die Farbe an der Kiste ausgegangen?Stephan,
ich denke da kommt wahrscheinlich ein Wappen oder gar ein Bundesadler dran :p ?!
Stephan,
ich denke da kommt wahrscheinlich ein Wappen oder gar ein Bundesadler dran :p ?!
Immer diese unfertigen Kisten, warum kann nen Job nicht einfach mal zu Ende gebracht werden :D:D:D:think::p
Am militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn ist für die Flugbereitschaft ein Neubau für gut 12 Mio. Euro errichtet worden, der die Baracken-Lösung aus den 70er Jahren ablösen soll. Dieser soll sogar für repräsentative Aufgaben herhalten können.
Quelle (http://www.ksta.de/html/artikel/1246884020041.shtml)
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